Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1732762
Hertzöcker , 
Theodor. 
HCPÄ: 
Johann 
Daniel. 
139 
gelangten. Es sind dieses artige Genrebilder; auch Bildnisse 
malt diese Künstlerin. Bei dem Salon des Louvre von 1324 er- 
hielt sie eine goldene Medaille, und im folgenden Jahre zwei 
silberne zu Lille und Douai. 
Im Jahre 1825 erschien von ihr ein Gedicht, unter dem Titel: 
Ifhirondelle athönienne, und dieses wurde zum Besten Clßi Grie- 
chen verkauft. Mlle. dT-Iervilly bildet auch Schülerinnen. 
Hertzöcker, Theodor, Maler, der gegen 1696 in Utrecht geboren 
wurde und mit grosser Liebe der Malerei sich ergab. Er besuchte 
Italien und hier fand er sich besonders von Balesträfs Werken so 
sehr angezogen, dass er den Unterricht dieses Künstlers selbst 
suchte. Später ging er auch nach Ilom und dann ins Vaterland 
zurück, wo er 1741 starb. Y 
Seine YVerlse sind selten, denn der Iiiinstler war sehr begiitert 
und daher betrachtete er die Kunst nur als Mittel zur Befriedi- 
gung seiner Lieblingsneigung. Doch erwarben ihin seine Werke 
grossen Beifall. 
HäHJSSG, RObGNZ, ein französischer Glasmaler, der um 1570 lebte. 
Auch Bildhauer war er, nach einer Titulatur zu schliessen, welche 
er bei Bestätigung der alten Privilegien der Glasmaler erhielt, 
Er heisst da Maistrc-es-arts et sciences de sculpture et peiuture. 
HBPWICR, Zeichner, der um 1770 lebte. P. Chenu stach nach ihm 
zwei Blätter: Die Unterredung Heinrich IV. mit Sully und dieser 
König beim Müller. "  
Hery, (16, ein alter französischer Künstler, wohl der oben erwähnte Mei- 
ster Heinrich, Maitre Henry, was mit M. Hery_gle1chbetleutend 
 ist. Dieser Meister de Hery malte lur_ St. NICRISG zu lJaris das 
jüngste Gericht auf eine Holztalel, Dieses ist vermuthlich auch 
jener Maitre Heryfder als Lehrer des A. Bloemaert erscheint. 
Herz, Johann Daniel, Maler und Iiupferstecher zu Augsburg, 
geboren 1695, gestorben M524.- Dieser" Iiunstler war unglaublich 
fleissig; es finden sich historische Gernalde und Landschaften von 
seiner Hand, und eine grosse Anzahl von Stichen, die theils von 
bedeutender Grösse waren. _Zur fleissigen Vollendung seiner Werke 
konnte er daher keine Zeit finden, und so wie die Composxtion 
bei ihm nicht genau durchdacht 1st, so fehlt es auch an Haruionie des 
Ganzen. Vor allen mochte man "aber die elenden Einfassun- 
gen, die er öfter anbrachte, wegwunschen. Indessen genoss der 
liiinstler Achtung und man erwählte ihn zum Direktor der kai- 
serlichen Akademie jener Stadt. Ein vollständiges Verzeichniss 
seiner Werke existirt nicht, viele aber Sind im Vvincklefschen 
Catalog verzeichnet. Es werden ihm übrigens die Iiupferstichsammler 
kein gar zu grosses Portefeuille einräumen. 
Man hat von ihm und Thelot ein Zeichenbuch, das 1725 in 60 
Blättern erschien.  
1) Ein Kaiser auf dem Throne, gr. fol. 
2) DCrSClbß, die Stadt Jerusalem vorstellend, gr. fol.  
5) Die Anbetung der Magier, gr. fOl.  
4-7) Coßtumß von Soldaten, 4 B1.    
3) Prospekt V01! Jerusalem, mitkler Kreuzigung Christi. Im 81'955" 
ten Formate, nebst. gedruckter Erklärung.   
g) St. Manetoqs Haupt der Serviren, erhält von Cleßens IM für 
die Iiirche t. Alllllltxziaäa m Flgfgnz die Bestallgllilg, nach 
V. Salimbene, gr- qu. Po    
        

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