Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1732739
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Herriquez. 
Hersent, 
Louis. 
Die 52 Ausrufer von Basel, schwarz und illuminirt, 274g. Das 
Bildnis: des B. Picart, Büste mit allegorischen Figuren, fol. 
Verschiedene Studien. 
Herriquez, S. Henriquez. l 
Herrmann, S. Hermann. l . 
Herry, Ritter, Hunstliebhziher von Antwerpen, der sich als Male;- 
 bekannt gemacht hat. Fiorillo (Deutschland III. 412) Sagt, (lass 
er sich durch ein Gemälde auszeiclincte, welches den Schwur des 
gingen Ilannibal darstellt. Dieser Herry gehört der zweiten Hälfte 
es vorigen Jahrhunc erts an. 
HGPS, J. F., S. I-Iess.  
HBPSCekB, ein niederländischer Maler, dessen Descainps erwähnt, 
Er sah von ihm auf dem Rathhause zu Gent die Versuchung de; 
heiligen Anton vim 1834.! Die Figuren fand er gut gezeichnet, 
das Ganze a er 0 ine ir iung. 
Hersent, LOUIS, Historieninaler zu Paris, geboren daselbst 1777, 
Dieser Künstler, einer der_ vorzuglichsteu in Frankreich, wurde 
von Baron Regnziult in seiner Iiunst unterrichtet, und_ 1797 eh 
hielt er den zweiten grossen Preis der Malerei. Von dieser Zeit 
an verbreitete sich sein Ruf immer mehr, und er wurde P. Guci-iifs 
Nebenbuhler. Besonders _erhielt er das Lob eines grossen Cola- 
risten und des Malers der Pariser Grazien. Bei den Iiunstausstel- 
lungen von 1806 und 181g erhielt er zwei grosse Medaillen  spä- 
ter wurde er Professor der königlichen Schule (lenschbncn Iiuuste, 
dann Offizier der Ehrenlegion, und das konigliche iranzosische 
Institut, so wieldiä königliche Akademie zu Berlin nahmen ihn 
unter ihre Mitg ie er au . 
Auf den Kunstausstellungen zu Paris sah man 1802 das Ge- 
 iiiiilde, welches die Verwandlung des Narciss darstellt, ein Bild, 
das gerühmt wurde, und bei [iandoii im Umriss zu sehen ist. 
VVeniger Lob fand seiii Achill, der die Briseis den Herolden des 
Agameninon übergibt. Im Jahre 1806 braehtejr ein Bild zur 
Ausstellung, welches Atala vorstellt, wie sie sich in Chaktas Armen 
vergiftet, und 1810 sah man jenes Gemälde, welches die Seeiie 
schildert, wie Fenelon den Landleuten eine geraubte Iiiih zurucli- 
bringt, in der Gallerie von Malmaison. Iin Jahre 1814 malte er 
Las Casas von den Wilden gepflegt, gestochen von P. Adam, 
und von demselben liiiiistler ist auch ein antlenes Bild gestochen, 
das Ludwig XVI. vorstellt, wie er iin Winter 1788 den Armen. 
Almosen gibt. Dieses Geiiiälileeiitstzinil 1817, lllid es ist dasje- 
iliige, das den Ruf des Iiuiistlers hegrundete. Es wird im Schlosse 
 der Tuilerien aufbewahrt. Ein anderes treiiliches Werk stellt Gu- 
stav Wasa vor, im Besitze des Königs Louis Philipp, und gesto- 
chen von H. Dupont. Ein drittes schönes Gemälde, Iiuth und 
Boas, "kam in den Besitz der Mme. Ducalaya und man erklärte 
es 1822 als das beste Bild des (lnrn-iiligen Salon, gestochen von 
A. Tardieu. Später malte er die Mönche des St. Bernhard für 
den Grafen von Artois. Ueherdiess hat man von seiner Hand meh- 
rere Bildnisse in Lebensgrösse, wodurch er sich allgemeinen Bei- 
fall erwarb , wie iiiitjenem des Herzogs von Richelieu, des Prinzen 
Garignan, Honig Heinrichäi IV., der Dame im rothen Gewande 
mit dem Turban, des Casiniir Perricr, Spontini's etc. In neue- 
ster Zeit malte er auch das Biltliiiss des Königs Ludwig Philipp,
        

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