Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1732719
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Herrera , 
Christoval 
Hdrreyns, 
Wilhelm 
Jakob. 
Verhältnisse unbekannt sind. Er war gegen das Ende des 17. Jahr- 
hunderts Mitglied der Akademie jener Stadt. 
Herrera, ÜhristüVal de, ein spanischer Maler, der zu Anfang; 
des 161 Jahrhunderts arbeitete, namentnch mit den beiden Espi- 
vnosa fur die Cathedrale yon Palenzia. 
HßlTera: el Rubio genannt, Maler und Sohn des Francesco e] Viejo, 
der ihm auch Unterricht ertheilte. Er malte Genrestiicke, Bambuc- 
ciaden oder Bodegoncillos, wie sie die Spanier nennen, doch starb 
er schon in frühen Jahren. Dieser Herrera lebte um den Anfang 
des 17. Jahrhunderts in Sevilla schon in Achtung, obgleich noch 
junger Künstler. 
Herrera, Don Pedro de, ein Spanischer Kunstliebhaber um 1650, 
der sich mit der Malerei beschäftigte. Er ist Zeitgenosse des A_ 
Cano. 
Herrera, Anton Barnuevo de, Bildhauer, der um die Mitte 
"des 17. Jahrhunderts in Madrid den Ruf eines geschickten Künst- 
lers genoss. Er ist der Vater des Sebastian. 
Herrera, Jllan de 9 Architekt von Movellar in Asturien, der bei 
Philipp II. in grossem Ansehen stand. Er vollendete den Bau des 
Escurial, baute den k. Pallast von Aranjuez, die St. Jnliobsliirche zu 
Veles, die Brügge von Seguvia, und iiberdiess war er Direktor 
über alle königl. Bauten. Philipp ernannte ihn auch zum Aposen- 
tador des königl. Pallastes und zum Ritter des Ordens von San 
Ja o. ' 
äm Jahre 1578 schnittßll Trezzo eine Medaille auf ihn, und 
Bisse und Iiupferstiche nennen ihn Architekt des Escurial. Im 
Jahre 1597 ereilte ihn zu Madrid der Tod. Das Lustschloss von 
Aianjuez ist bei Milizia beschrieben. 
Hßrreros, Piedro y Manzanes, ein berühmter Silberarbeitex- 
von Toledo, der zu Anfang des 16. Jahrhunderts lebte. 
HGITCYIIS, Wilhelm JiiliOlJ, Ilistorienmaler, geboren zu! Ant- 
vverpen 1745, lernte auf der Akademie seiner Vaterstadt, erhielt: 
 den ersten Preis, und vollendete seinen Cursus 1765. Hierauf 
wurde er Professor an d'Heur's Stelle, und 1767, wo er schon durch 
einige gelungene historisehe Produktionen vortlieilhaft bekannt 
War, erhielt er von der Regierung den Auftrag, die vorzuglich- 
sten Ereignisse aus der VBIGPlBDdSgGSClIiClIlZG in Zeichnungen dar- 
zustellen. Zu diesem Ende berief ihn der grosse liath nach Me- 
cheln, wo sich der Künstler auch niederliess, und 1771 eine Alm- 
demie der Zeichenltunst, Malerei und Bildhauerei gründete, Welche 
in kurzer Zeit blühte und selbst die Aufmerksamkeit des Prinzen 
Carl von Lothringen auf sich zog, der sie in seinen Schutz nahm, 
und mit goldenen Medaillen beschenkte. Herreyns leitete 1775 
auch das grggse F951; deg hßiligßll Rombaut, wobei die Triumph- 
tragen von seiner Erfindung waren. Die Gebrüder Glaube!" haben 
111659 Pfaßhtwerlte in Kupfer gestochen.  
Herreyns stand der von ihm gegründeten Akademie mit gewis- 
senlißfier Treue vor, und wies selbst die Direktion der Brüsseler 
Akademie Zllflilßli, wgmit (lag Gouvernement 501110 VCPCllGDSIC Eli- 
ren wollte. Auch dem ehrenvollen Rufe Gustav III. von Schwe- 
den folgte er desshalb nicht. Dieser Monarch ehrte indessen den 
l'iiiiistlei' dadurch, dass er ihn zu seinem Hofmalcr ernannte und
        

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