Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1732673
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Herold , 
Herpfer. 
Inseliten und Blumen so meisterhaft, dass man diese Blätter für 
Arbeiten ihrer Mutter halten könnte. Im Jahre 1684 begleitete sie 
die Mutter nach Westfriesland, und in der Folge heirathete sie 
den Kaufmann Johannes Herold in Amsterdam, welchen sie 1702 
nach Surinain begleitete, Wo sie für das Werk ihrer Miltter In- 
sekten, Schmetterlinge und Pflanzen malte.  
Diese J. H. Herold starb in Amsterdam, ClOClI WßlSS man nicht 
wann. 
IICTOId; D-g Maler zu Berlin, ein jetzt lebender Künstler. Man 
hat von seiner Hand historische Darstellungen und Bildnißäe- E1- 
arbeitete bereits 1820. 
Herold, Iiupfer- und Eiseuschinied zu Jena, der noch 1805 arbeitete 
und Werke lieferte, die ihm eine Stelle unter den Künstlern si- 
chern. Von ihm ist der künstliche Ofen im gothischen Holzzirn- 
mer im Schlosse zu Weimar, ein Meisterslück seltener Art. 
Hflfüll, Glasmaler zu Paris, einer der letzten Iiiinstler dieses Faches, 
die noch gründliche Erfahrung besassen. Arbeitete gegen das Ende 
des 16. Jahrhunderts. Er hinterliess Proben seiner unst in Sh 
Andre- des-Arcs und in St. Merry zu Paris. 
lilcropllllßS, der Sohn des Dioscorides. ein Edelsteinschneider, des_ 
sen Name bisher nie in den Verzeichnissen antiker Graveure zu 
lesen war. Iin Trdsor de Niimismatique et de Glyptiquelist eine 
Paste aus dem k. k. Cabinet zu Wien abgebildet, welche den mit 
Lorbern bekränzten Kopf des Augustus zeigt. Im Felde rechts 
 liest man: HPOJIIAOZ AIOZHOTPIAOT. Aus Braschi Mein, 
degl. ant. incis. l. 74 kennt man einen Eutyches als Sohn des 
Dioscorides, und? so scheint er also zwei Söhne gehabt zu haben, 
die Steinschneider waren. 
HETOS, Gomez de, ein berühmter spanischer Goldschmied, dei- 
 um 1509 zu Sevilla arbeitete. Viele von seinen Werken mögen 
wohl zu Geld gemacht werden seyn.  
Herp, Gerard van, Maler, dessen Lebensverhältnisse unhekanng 
sind, obgleich er ein vorzüglicher Künstler ist. Man hält ihn für 
Rubens Schüler, und dass er ebenfalls ein bedeutender Maler seyn 
muss, beweiset der Umstand, dass aus der Sammlung des H. Wier. 
mann zu Amsterdam ein Gemälde von Van Her  den wir mit dem 
unsrigen für Eine Person halten  um 2040  gekauft wurde. Es 
wird dieses wohl auch jener von I-Iarp derHoubracken seyn, und 
beide Burtin's Gerard van Herp, der Schüler Rubens, von welchem 
Bertin ein Gemälde 4000 Liv. werth hielt. Im Cabiuet Paignon 
heisst es, dass G. van Herp 1630 geboren und 1680 gestorben sei, 
Van Herp malte mythologische Darstellungen und Historien, die 
mit einem Monogramme versehen sind. Im k. Museum zu Berlin 
ist ein mit diesem Namen bezeichnetes Bild, welches einen Satyi- 
vorstellt, welcher sich beim Mahle der Bauernfamilie wundert, 
dass die Menschen sich durch den Athem das Essen kalt machen, 
wahrend sie sich vorher durch den Athem die Hände erwärmt ha- 
bßil- {XIII Ileercle rührt die Köchin den Kessel um, und daran spie- 
geltsich die Kamm 
Einige seiner Bilder wurden gestochen: von Basan ein Benedi- 
cite Ildllandaiß; von J. Louis le chaircuitier; von Greenwood eine 
heilige Familie; von G. Welker PEntretien flamand etc. 
Herfpfer, ein deutscher Kupferstccher, von welchem sich Bildnisse 
inden sollen.
        

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