Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731449
Ilauschka, Carl XVilh. - I-Inuser, Georg, Leonh. u. Gregor. 
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Baurisse und architektonische Ansichten in Oelfarben ausgeführt, 
z. B. von Dumen und anderen Gebäuden. x 
 Im Jahre 185i belhnd sich dieser [lauschild noch in Rom, und 
die grussartigeu Gebäude und Ruinen Italiens werden dem Künst- 
ler Stoff zu vielen Bildern liefern. 
Hauschka, Gar] Wilhelm, geschickter Zeichner, 
unsers Jahrhunderts zu Holzminden lebte. Man 
Graveur. 
der zu 
rühmte 
Anfang 
ihn als 
HQUSCP, Elias Daüd; Architekt und Ingenieur zu Copenhagen, 
 der in der ersten-Hälfte des vorigen Jahrhunderts sich grossen 
Ruhm erwarb. Er war Brigadier, Chef der Fortilication und, 1742 
lebte er noch als General-Major. Er baute von 1735-59 das 
Schloss Cliristiansburg, das 1794 ein Raub der Flammen wurde. 
Dieses Gebäude war gruss und prächtig, in dem überladenen 
Style jener Zeit. Im Vitruvixms danicus og Hafnia hodierna findet 
man eine Abildung davon. Näher beschrieben ist es in der Ma- 
ler-Billedhixgger etc. Historie iDanmark og Norge, af N. H. 
VVeinvvich. Copenhagen 1811. In diesem Vllerlse wird keines 
Johann Daniel Hausen erwrähut, den Fiissly im Supplemente als 
Baumeister und Professor an der Akademie zu C0 enhagen an-, 
führt. Wir kennen diesen Hausen (vielleicht Flausen") nicht 
näher. 
Hauser, Georg, Leonhard und Gregor, ßauqgneigtgr zu 51, 
Stephan in VVien, Künstler, über welche die früheren Angaben 
mehr oder weniger irrig sind. Georg Hauser wurde seit P. Til- 
mez, der sein Buch über die Stephansthürme 1721 herausgab, all- 
gemein als der erste Baummeistei- des 'l'hurms angenommen, von 
welchem nichts weiter bekannt wäre, als dass er, wie Thomas 
Ebendorfer von Haselbach, ein von Rudulplfs Zeit nicht sehr ent- 
fernter Schriftsteller erzählt, unbemittelt, aber ein sehr verständi- 
ger Meister in Iilosterneuburg gewesen, und den schwierigen 
ombau begonnen habe. Den Namen des wirklichen, trcfllicheil 
Baumeisters nennt er eben so wenig, als sein Todesjahr, oder die 
Zeit, innerhalb welcher er fortbaute. Diese dürftigen An aber: 
schmückten nun spätere Schriftsteller meist auf eine sehr wilqlkiir- 
lichc Weise aus, wobei sie nicht selten auf arge Widersprüche 
gerielhen, wie sich schon Tilmez beklagt. Durch die neuesten 
wrschungen hat es sich endlich ergeben, dass jener unerweis- 
liche Georg Hauser weiter nichts, als eine imverzeihliehe Verwechs- 
lung mit dem um 160 Jahre späteren Gregor I-Iauser sei, und die- 
ses hat man auf Treu und Glauben nachgeschrieben, wie man auch 
aus einem nnlheilbarex: Pilgram zwei verschiedene Baumeister zu 
Inachen sich erlaubt hat. 
Schon um M50 hatte der Thurm durch ein wildes Feuer oder 
durch den Blitz stark gelitten, so dass alles Holzwerk ausbrannte 
undder Gipfel nacl170 Jahren den Einsturz drohte. Damals (151g)wnr 
es, dass zwei Hauser: Leonhard (ex valle Circa nennt ihn 
Cuspinian in seiner Austria), des Kaisers Maximilian Jäger, der 
dann Hauptmann des kaiserlichen Fussvollies geworden, und Gre- 
gor Hauser von Freyburg, Steinmetz und Baumeister zu St. Ste- 
phan, der Nachfolger des Georg lihlaig, und Verfertigcx" schöner 
Baurissc des Thurms , die von allen übrigen Bauverständiäen als 
ein Wngstüek abgelehnte Arbeit übernalunexx, den Gip 'el des 
Thurmcs in kleine Stücke zu zerstexnlnexx, sielclann langsam her-
        

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