Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1732458
10,8 
Jean. 
 n 
IIenry. 
haben , allein dieger Meisfer ist nicht bekannt, und selbst im Lu- 
ben Bloemaerts wnrd er mcht erwähnt. S. I-Icry. 
Henry, 363D  Bildxiissmdler zu Paris, um 1709-24- Etliche seiner 
Portraite fvurdeq geftochezx , und s,ei_x1 eigenes findet man mittel- 
mäßig geatzt, vlellexcht von ihm selbst. 
Henry, Susanne, Malerin, dieTocliter desberiihmlen Chodowiecky, 
und _Gemal'ilin des Predigers Henry in Brandenburg , machte 
sich In Berlin durch verschiedene Bilder bekannt, die auf der 
Iriunstausstellung zu sehen waren. Im Jahre 1799 gefiel das Ge- 
mälde mit dem trauernden Mädchen besonders, und 1800 sah man 
jene Folge von 8 Gemälden, welche inßHogartlfs Weise die gute 
und schlechte Erziehung der Töchter darstellen. Diese Folge fand 
ebenfalls Beifall und sofort mehrere andere Bilder, die sie nach 
und nach zu den Ausstellungen brachte. Es sind dieses Bildnisse 
in Oel und Pastell, Familienstiiclse, Copieil nach guten Meistern, 
wie des Bild der Magdalena nach Battoni; Amor nach. Mengs; 
die heilige Familie nach Del Sart-o; Bildnisse der königlichen Fa- 
milie; die Folgen der glücklichen und unglücklichen Ehe, Qls 
-Fortsetzung der Mädchen-Erziehung 130g; ein Cyclus von Bildern: 
die Verschiedenheit der Lebensweise" des verheiratheten und un- 
verheiratheten Mannes vor-stellend, 1810; Scenen aus Oberen; eine 
Folge von 12 Gemälden, welche, eine contrastirende Paralellc der 
Lebensweise am Sonntag zu Anfang des 18. und 19. Jahrhunderts 
vorstellten, gestochen von Henne. 
Mme. Henry wurde 1812 Mitglied der Akademie und 1318 war 
sie noch thätig. 
Henry, LOUISE; geborne Claude, Malerin zu Berlin, eine ge- 
schickte jetzt lebende Künstlerin. Man hat yon ihrer Hand hi- 
storische Darstellungen, heilige Bilder, Portraite. Im Jahre 1859 
darachte sie ein verdienstvolles Bild zur Ausstellung, welches Boas 
vorstellt, wie sie Rutli Aehren lesend findet. -Es herrscht in die- 
 sein Gemälde Flciss und Zierlichlseit mit Gewandtheit. 
Henry ist ausserordentliches Mitglied der Akademie zu Berlin. 
Henry, E1180 VICTOYiHB, Mllß, Malerin zu Paris, die sich durch 
schöne und wohlgleichencle Bildnisse Ruf erworben hntySie wurde 
zu Moscau geboren und von 1322 an sah man Bilder im Salon zu 
äaris. Unter den Bildnissen, welche sie damals zuf Ausstclllluilg 
 rachte, rühmte man besonders 'enes von Dcfrey (Frauche- un- 
tagne). Auch Genrebilder malte] diese Künstlerin, wie ienes mit 
Clementlina Isaum und Lautree u. a, Ein Bilg, wlelcllßs unllär dem 
Namen Le veu de St. Louis, bekannt vvur e, iat eine imen- 
-sion von 10 Schuh g Zoll auf 9 Sch- Es gibt von ihrer Hand 
auch zwei Copien von Göramfs Bildnissen Ca_rl's X. und des Herzogs 
von Berry. 
11811135 Historienmaler, 11er zu Anfang unsers Jahrhunderts in Paris 
ßfbßltöfß- Im Jahre XIII. sah man von ihm ein Studium, WClCllQS 
den vor Troja lancleudexi Achilles vorstellt, und 1805 brachte er 
ein Bild zur Ausstellung, welches Aeneas vorstellt, den der Vater 
aus dem brennenden 'I'roja- rettet.  I 
 Dieser Henry scheint lange nicht mehr zu leben, rla Seiner Ga- 
bet gar nicht gedenkt. Die oben erwähnte Mlle. Henry erwähnt 
er, und vielleicht 1st sie die Tochter. ' 
Henry, Emailmaler zu Genf, ein Künstler unser: Jahrhunderts, von
        

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