Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Haspel - Keym
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731237
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1732428
Henning , 
Julius. 
Johann 
J osÄ-eph 
Carl. 
105 
Hennmg, Juhus, Landsehaftsmaler, der Vetter des Übigen, ein 
talentvoller Künstler, Schirmen-k Schüler, der namentlich auch a1; 
Zeichner zu schätzen ist. Er malt Landschaften in Oel und ar- 
chitektonische Ansichten. Im Berichte über die Berliner liumt- 
ausstellung heisst es 1856, dass dieser Iiiinstler viel Anlage in 
Auffaggung von Contrasten und Naturspielen zeige. Doch hat er 
noch zu wenig Praxis, da Henning noch nicht drei Jahre den 
Pinsel führt.  
In letzter Zeit unternahm er eine Studienreise durch Böhmen 
und Mähren. 
Hennmgk, C- G-p Blumenmaler, der sich 1855i in Dresden auf- 
' hielt. Man hat von ihm Blumenstiicke in Gouache und Oel. 
Henmngsen, Iiupferstecher, dessen Lebensverhältnisse wir nicht 
kennen. Im Cabinet Pignon Dijonval ist ihm S. 208 eine akade- 
mische Mannsfigur beigelegt. 
In Dänemark lebte im vorigen Jahrhundert ein Iiupferstecher 
G. Henningsen. S. auch Heningsen.  
Hennlich, Franz Ellätaßh, Direktor und Zeichnungsmeister an 
der lsönäglichalaaiserlichen Hauptschule zu lilattau in ßuhmen, 
starb 1804. im 2. Jahre.  
Henrard, Robert, ein trefflicher niederländischer Bildhauer, der 
unter dem Namen des Carthäuser-Bruders bekannt ist. In der Gathe- 
drale zu Lüttich ist von seiner Hand eine schöne Statue der hei- 
ligen Jungfrau. Näheres konnten wir über diesen Carthäusel: 
nicht erfahren. 
Henrard, Henri Joseph, Maler von Lüttich, der aber um 1327 
in Paris seine Kunst iibte. Er malt Purtraite und Landschaften. 
Letztere stellen Gegenden aus seinem Vaterland und solche aus 
Italien dar. 
Dieser H. Henrard ertheilt auch Unterricht in seiner Kunst, 
noch 1851. 
Henrichsen , Mathias , Miniaturrnaler von Nyestaed in Dänemark, 
dessen Lebensverhältnisse wir nicht kennen. Im Jahre 1783 er- 
hielt er in Copenhagen den zweiten akademischen Preis. 
HGUTlChSCD, ein schwedischer Iiupferstecher, von welchem fman 
Bildnisse kennt, wie jenes des Bildhauers B. Prechts. 
IICÜFlCi9 Bildhauer zu Wien um 1780. Er arbeitete für den könig- 
ileh kaiserlichen Garten in Schönbrunn. 
Henncls- Älohann Joseph Garl, Maler von Schweidnitz, und der 
Sohn eines Malers Johann, der ihn zu jener Zeit, als Schlesien 
an Preussen fiel, nach Böhmen schickte, wo der junge Henrici 
als ihßatermaler arbeitete. Späteryging er über Wien nach Ve- 
nedig, Wo Henrici sich durch Miniaturbildnisse Unterhalt ver- 
schaffte. bis er endlich in Botzen Aufnahme fand. Hier heiratllete 
er die Tflehter d-ES Malers Twinger, doch besuchte er bald darauf 
den beruhmten Clgnaroli, und in Verona erwarb er die Freundschaft 
Boscorattfi. 
Henrici malt öfter sehr flüchtig und in Folge dessen kann 33h 
seine Zeichnung nicht die durchdachteste seyn- 5911 Cala'n 159 
aber angenehm. Man finde: von ihm Frescomalerßlelh und Con-
        

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