Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1738178
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il Prctc. 
Genovese, 
Gcnt , 
Josse 
(J ulstns) 
Dieses ist wohl der David Genois. von welchem im Vcrzcichniss 
der Kunstsammlung des Freiherrn von Hcrrman S. ß. zwölf Bliix- 
ter mit italienischen Trachten erwähnt werden, unter dem Titel: 
Divers portraits etc. in Tuschmanier, ful. 
Gcnovese, 11 Prete. s. Bern. Strozzi. 
GBIIOVCSIIH, BQTIOlOiIIBO, Maler aus cler ersten Hälfte des 17. 
Jahrhunderts, der sich in Manier den beiden besseren Cerani nä- 
hert. Er heisst eigentlich Roverio, und Genovesino ist sein Bei- 
name. Lanei Il. 449 sagt, das von _ihm_ noch ärossartige Arbeiten üb- 
rig seien; indessen scheint es mit diesenl fxrtulomeo uncl mit ei- 
nem Marco Genovesini nicht volle Bichtl kelt zu haben. 
Den Beinamen Genovesino hatte euch Calcia und Miradoro. 
GGIIOVGSIHO, MHPOO, Maler von Mailand, dessen Orlandi erwäli. 
riet, und der in der Notizia delle pitture d'Italia mit Giuseppe Cal- 
cia verwechselt wird. Lanzi nennt ihn einen Biistinaler, von wel- 
chem er in dei- Augustinerliii-che zu Mailand den Stammbaum die- 
ses Ordens gemalt sah. Daselhst malte er auch zwei rosse ge- 
schichtliche Seitenbilder, mit gut colorirten und mannigfgltigen Fi- 
SUPER, aber im Ausdruck und in der Gruppirung weniger zu loben.- 
Diesei- Marcs Genovesini war Zeitgenosse des Obigen, ungefähr 
um 1620. 
Genovesini, il. S. Bai-t. Genovesini am Schlusse- 
Genret, Maler zu Paris, der 1824 sich bekannt inachte. Er lieferte 
schöne Zeichnungen in Sepia, Bistm-ien und innere und äussere 
architektonische Ansichten darstellcnd. 
Gßnsels: niederländischer Landschaftsmaler von Bedeutung, dessen 
Lebensverhältnisse wir aber noch nicht erfahren konnten. Seine 
Bilder verrathen eine das höchste sinnliche Wohlgefallen erregende, 
das Auge erfreuende Meisterschaft; dabei hohe Vollendung im Vor- 
trag. Auf solche Weise fanden wir seiner öffentlich erwähnt. 
Gensler, ilülißba Maler aus Hamburg, bildete sich in seiner Vater- 
stadt, ging dann nach Berlin und 1852 befand er sich in Mün- 
chen. Diese? Künstler malt Genrestiicke und Landschaften. 
Gensler, Johann Mtlrtlna Maler von Hamburg, ebenfalls ein 
Künstler unserer Zeit. _Er malt innere und äussere Ansichten von 
Gebäuden, und Verschiedene Genrestiieke. Dieser Künstler zählt 
jetzt 24 Jahre- 
Er radirt auch Landschaften in Kupfer. 
GEHE, JOSSB (JUSIIIIS) VOIl, Maler, desseuGemälde wenig be. 
lsannt sind. Sein Aufenthalt in Italien und die Verwüstungen, die 
durch die Unruhen des 16. Jahrhunderts herbeigefiilii-t wug-dgn, 1,3- 
ben veranlasst , dass sie selten sind, dass sein Naiiie_ in gßwßgem 
Sinne vergessen ist. und die wenigen Bilder, die sich noch bis 
auf unsere Tage erhalten haben; ändernuMeistern zugeschrieben 
werden. Vasari berichtet, er sei einuSchuler Hubertus van Eyck 
 gewesen, und habe in Italien das Geinalde der Communion (Abend- 
inahl) für den Herzog von Urbiiio geiualt. In handschriftlichen Nach- 
richten, die von Delbecq besitzt, 1165i man gleichfalls, dass die- 
ggf Drlaler ein Schüler Hubcrts ist, und dass er die Enthauptung 
Johann des 'I'äufcrs für die hirche des heil. Johannes iii Gent 
malte, welche nach dem Ausdrucke des tlaniäiiiilisclieu Unbekann-
        

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