Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1738093
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Genelli, 
Bonavcntura. 
Genga , 
Girolamo- 
Die Anzahl seiner Zeichnungen ist beträchtlich, theils in Aqua- 
rell ausgeführt, theils in Umrissen mit der Feder. Diese Zeich- 
iiun en sind in Italien, Deutschland und England verbreitet. Die 
Brüder Brockhaus in Lei zig besitzen von ihm dieEntiiihrung der 
Europa, Simson und Deiila, Rebecca am Brunnen und Bacchus 
unter den MQSQD-    
Du Härtel in Leipzig bewahrt den Brautzng des Bacchus mit der 
Ariadne, Aesop, der den Hirten seine_Fabeln erzahlt; Homer, wie 
c,- den Athenern seine Gedichte recitirt; Apollo unter den Hir- 
etc- 
telDer Engländer Dr. Nott erwarb die Zeichnung mit der Vertrei- 
bung aus dem Paradiese und Joseph bei Putipliars Frau. Es ist 
uns indessen nicht möglich, alle Zeichnungen des Künstlers auf- 
zuziilllßl], im der Besitz wechselt. Sie sin theils mit, theils ohne 
Namen des Urhebers, nie mit einem Monogramme versehen. 
Im Jahre 1852 begab er sich von Rom nach Sachsen, um in 
Leipzig die Ausführung von Frescogemälden zu ubernehmen. 
Der Buchhändler Dr. Härtel beschloss einen Saal seines Gartenhau- 
595 mit Fi-escogemälden verzieren zu lassen, und die Wahl fiel auf 
Genelli. Er sollte an der Decke ßacchus und die Musen darstellen, 
letztere, wie sienach der Musik des Comns tanzen, und um die 
Darstellung herum "zieht sich eine Einfassung von Arabeslsen. In den 
übri Den Tlieilen des Saales sollten theils andere Scenen aus der Mythe 
des igiacchus vorgestellt werden, thellS fur_ sich bestehende mytho- 
logische Bilder, lallein es Wurden nur zwolfGemälde über den Fen- 
stern in Fresco ausgeführt, Liebesgotter iii verschiedenen Handlun- 
gen; die Cumposigioneii, welche an der Decke und an den Seiten 
hätten Platz finden sollen, blieben in der Zeichnung. Brockhaus 
hat jene der Decke des Saales.    
In WeigePs Catalog II. S. U7 lSf eine Zßlßllnung mit Bacchus 
und Coiiius in einer Einlassung von Blumengewinden auf 20 Thlr. 
gewerthet. Sie ist in Aquarell ausgeführt. 1 
Generelli oder Generali, Andrea, genannt Sabinese, 
Historiennialer, dessen Titi erwähnt, ohne seine Lebenszeit zu be- 
stimmen. In dei- Kirche des heil. Johann Calavita ist ein Altar- 
blatt von seiner Hand, welches den heil. Johann de Deo vorstellt, 
wie er aus den Händen der Maria das Jesuskind empfängt. 
Dieser Künstler blühte im 17teii Jahrhundert. 
Generelly, August Stanislaus, Zeichner zu Paris, der aber 
1777 zu Lyon geboren wurde. Alexis Grogiiiii-d war sein Meister, 
bis er nach Paris kam, wo er von 1,806 - 15 beim Garde-meuble 
de la vouronne angestellt_war. Er beschäftiget sich vorzüglich 
mit Zeichnungen zu verschiedenen Zeugen für die Fabriken, für 
Meublirung und Moden.   
6811811110, FIHIIOQSCO) Bildhauer von Florenz und Peter Tacctfs 
Schüler. Er arbeitete in Marmor und Metall, und erlangte be- 
sonders in Spanien Ruf, vvohin er 1619 kam, um für den Hof vcr. 
schiedene Arbeiten auszuführen. Er scheint auch in Spanien gc. 
sterben zu seyn- 
Generoli. S. Generelli. 
Genga, 6110181110, Maler, Bildhauer _und Architekt, geb. zu  
bmo 1476, gest. 155i; Er 50m6 LßHHWbur werden, vertauschtc 
aber den Websfuhl m1t der Pallcte. Seine Meister waren Signu- 
relli und Peruguw, um; m Florenz und Rom suchte er auch an-
        

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