Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737284
Gambasio. 
Gammot, 
Johann. 
Jetzt malte er Franenbeschüftigungen, Iiinderschulen, Bettlertndgl. 
in Menge. 
Dieser Iiiinstler starb 1725 im 45ten Jahre. 
C. Levasseur hat ein Paar Blätter nach ihm gestochen.  
Gilmbaslo. Beiname von J. Gonelli. 
Gambenß, VICÜOT, auch Cainelio genannt, Medailleur aus Vi- 
cenza, der von 1486  1501 in Rom blühte. Er ist in den neue- 
ren Zeiten der erste, der die Medaillen in Eisen und Stahl schnitt, 
und das Bildniss des Pahstes Pins IV. (gest. 148i) ist das erste 
VVex-k dieser Art. Er schnitt auch das Bildniss des Augustin Bar- 
barigo , Herzogs von Venedig. 
Gamberati, oder Gambarato, Girolamo, Maler zu Venedig, 
lernte die Anfan sgründe der Malerei bei J. Salviati , im Colorite 
aber gewann er äxesonders bei Palme, mit dem er alle Virgine zu 
Venedig malte. Dieser Meister war sein Freund und Gehiilfe. Im 
Grau Theatru di Vcnezia ist das Gemälde gestochen, Welches Pabst 
Alexander III. vorstellt, wie er dem Dogen Ziani den Sonnen- 
schirm reicht.  
Dieser Künstler starb 1628! in hohem Alter. 
Gambereuia 011350611210, Maler zu Siena, der aber von keiner 
grossen Bedeutung ist. Er malte Iiirchenbilder, und zwar um 
1600. 
Galllbefüßßl, GOSimO, Maler zu Florenz, Santo Titi's oder Naldi- 
ni's Schüler, der um 1610 arbeitete. Er malte verschiedene liir- 
cheu- und Staileleiluiltler, doch gefielen erst jene seiner späteren 
Zeit, da er es anfangs verschmiihte, den Grazien zu opfern. Lanzi 
sagt, dass man von seiner Hand in Florenz heilige Familien und 
. sehr schöne Zimxuergemiilde finde.  
Gamelln; ein französischer Maler, der zu Anfang unsers Jahrhun- 
derts zu Carcassone lebte. Seiner erwähnt Brun-Necrgaard als 
Schlachtenmalers, der auch schön auf blaues Papier zeichne. 
Gamßz. s. J. Alfaro. 
Gamlw: Vital; Landschaftsmaler, geb. zu Salzburg 1759, gest. da- 
selbst 1811. Er genoss eine wissenschaftliche Bildung, wählte aber 
als Jüngling die Kunst zur Hauptbeschäftigung, die er auf der 
Akademie in Wien studierte. In dieser Stadt verlebte er viele 
Jahre und hier findet man in den fiirstlichexi Häusern die meisten 
seiner Bilder, schöne Landschaften und Blumenstiielse. Mehrere 
seiner Pflanzeurlarstelluxlgen kamen nach Russland.  
 Die letzte Zeit seines Lebens brachte er in Salzburg mit Aus- 
ubung seiner Kunst zu. Die Zeiehnungssclmule dieser Stadt be- 
Wahrt an 70 Zeichnungen von seiner Hand. Mehreres S. Pillwein's 
Lexikon salzburgischer Künstler.   
Gamma: Franz, Maler zu Bologna um 1750. Er war J. dal Sole's 
Schüler, und seine Werke bestehen in Iiireheubilaiern. 
Gamma? Sebastian , Zeichner und Maler zu Bologna, dessen Le- 
bensverliiiltnisse wir nicht kennen. Er malte liirliirchen, und sei- 
ner Zeichnungen bedienten sich die liupferstecher.  
GülllmOt, Johann, Zeichner und liupferstecher zu Paris um 1759, 
dessen Lebeusverhästnisse wir nicht kennen. Er stach das BildnlSS
        

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