Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1738028
Geläe, 
Claude. 
79 
Merkur und Argus: Claudio Gillee innen. in Roma 1662 con I]- 
ceiiza de superiori. H. 5 Z. 7 L., Br. 7 Z. lt L. 
Die ersten seltenen Abdrücke sind vor der Retouclie; die 
zweiten sind durch die Retouche verdorben.  
Der I-lirt mit der Heerde vom Sturnie überrascht. Claudius G9. 
löe feeit Romae 1651. H. 5 Z. 9 L., Br. 3 Z. 1 L. 
Die ersten sehr seltenen Abdrücke haben in der Mitte am HllTl- 
mel, zwischen dein einen der Berge linlis und dem grussen 
rundenThui-in zur Rechten, keine Iireuzstriehe, wiein den zwei- 
ten. Auch diese sind selten, schlecht aber die dritten, retou- 
chirten Abdrücke. Letztere erkennt man an einem Fehlstriche, 
welcher am Rande rechts einen Ast durclisclineidet,'im zweiten 
Drittel seiner Höhe. 
Landschaft mit sechs Bäumen, und am Fusse des grössten sitzt 
ein Mann, der seine Zieven hütet, mit der Jahrzahl 1663 und 
dem Anfangsbuchstaben VYJI] dein Namen des Künstlers, die 
aber von Znillerer Hand herzurühren scheinen. H. 6 Z. 2 L., 
Br. 8 Z.  
_D_ie ersten, sehr seltenen Abdrücke sind vor der Schrift, die 
zweiten haben diese, und die dritten sind retouchirt und 
schlecht. 
Eine prächtige Landschaft mit den Gestalten der Zeit, der Jah- 
reszeiten und Apollds; im Rande: Apollo in atto di obedire 
al Tempo. La Primavera a commenciore il hallo etc. Claudio 
Gillee inuen. Fee. Ruma IÖÖS con licenza de super. H. 7 Z. 
2 L.,Br. g Z. 4 L. 
.In_ den ersten, seltenen itbdrüclsen ist oben die vierecliige 
Einlassung sehr fein angezeigt, stark aber in den zweiten. 
Diese sind gewöhnlich. 
De; Hiiä iindLtlieBHirtin imLGespräche, Prächtige Landschaft. 
.7 .2  r. 2.5  
Die ersteniäbdriiclge sind von der geätztenPlatte, und hier hat un- 
ten am verstüiniiielten Baume iin Winkel rechts das Scheidwasser 
nicht angegriffen. Diese Abdrücke sind äusserst selten. Die zwei- 
ten, vor der Schrift, sind auch nui-Aetzarheit, aber sie sind theil- 
weise "mit der trockenen Nadel und mit dem Stichel übergan- 
äen. Sie sind sehr selten. Hierauf wurde die befestigte Stadt 
(urch andere Gebäude und durch Bcrgriiclien ersetzt, alle 
Bäume retouchirt, und das Ganze nach des Meisters gewöhn- 
älcher Vgeise hergestellt. Links am Rande liest man: Cl. G. 
nu. et  Se ten. 
Äll den bezeichneten Abdrüclien. ist unten nur der rechte 
Winkel der Einfassung abgerundet, in den vierten aber wur- 
de" auch die übrigen abgestumpft, und die Worte Con li- 
362913113 dt; sup. noch hinzugesetzt. 
 am "ünften Abzu e der Platte wurde das Geätzte retou- 
 Das Ausglitsclfcn der Nadel am linken Schenliel der 
7 hesstefln. das man noch nn vierten Drucke benierlitnistver- 
Fa iert- Diese Abdrucke sind auf schlechtes, schwarzliches 
Die Iänäüiglfrnacht, oder auf Seidenpapier. Sehr gerröhnlich. 
6-l_ "Ing der Europa, mit dem lNamen des Iiunstlers und 
1 O4 H_ 7 z v 
In den erste! s 1 L., br. Z. Ö Is.     
Sung umenl, Seltenen Abdrucken sind_die WinkelldenEinfßS- 
Winkel stulälnfd_OlI)?D rechts SBllLZlg, in den zweiten sind alle 
die EinfT P  Die dritten sind retouchirt und in diesem 15'? 
ÜäungSllnie stark angegeben. Solche Abdrucke findet 
man gewohnlich.
        

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