Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1738006
Gelöe, 
Claude. 
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nen, das Claude auch ein nicht ungescliichter Figurenzeichiier ist, 
obgleich man geiviihiilich angegeben findet, dass sich der liunstler 
hierin von der schwiichsten Seite zeige. Ph. Ifanri, Courtois, Swa- 
neveldt, A. Botli, J. Miel und Callot sollen in seinen Landschaf- 
ten die Figuren gemalt haben. 
Dnincsnil beschreibt folgende Blätter:   
Die Flucht inLAegyptcn, mit Claudio bezeichnet. H. a Z- 9 L- , 
Br. 6 Z. 5 .    
Im ersten sehr seltenen Drucke ist die Einfassungslllllß Sßllr 
leicht gezogen, und es zeigen sich hie und da fveiäß älfltßn- 
Die zweiten Abdrücke haben nur die ersten vier uc s 11 ßIl 
des Namens- auch diese sind selten. 
In den dritten, gewöhnlichen Abdriiclien ist die Linie de! 
Xierecks scharf gezogen, und reclits am Rande liest man NPD- 
]  
1- P' 10'      
Die Erscheinung, oder ein Beliginse auf den Knien, dem ein En- 
gel erscheint: Cl. G., in gleicher Griissse.     
Im ersten, sehr seltenen Drucke sind die YVinltel spitzig, in 
den zweiten, ebenfalls seltenen Abdruclsen, sind sie abgerundet, 
die dritten, gewöhnlichen, haben in der Mitte des Bandes die 
Nru. 45, p. 2, und in den vierten, noch schlechteren, sind 
nur wenige Spuren davon zu sehen.  
Der Hirt, der die Heerclc durch den Fluss fuhrt: Cl. G. H. 5Z. 
     
Iin ersten Drucke sind die Winkel der Einfassung spitz und 
rauh, im zweiten sind sie abgestumpft, und _hier liest man 
auch Nro. 45, p. 1, was im dritten Drucliejvieder fehlt.  
Die ersten Abdrücke sind selten, die zweiten findet man of- 
ter, und die dritten gewöhnlich. 
Die Heerde bei der Tränke. H. 5 Z. 1.1  Br.  Z. 5 L.  
In den ersten seltenen Abdriiclaen sind die VVinliel der Ein- 
fassungsstriche spitzig, in den ziveiten, gewöhnlichen, sind sie 
abgerundet.   
Eine Folge von 12 links unten am Rande numerirten Blattern. 
11.4 z. 7 L, __5 z. Br. oz. 5 L.  z. 5 L- 
Ihre Gegenstände sind: 
Der Sturm. 
Die ersten Abdriiclie sind von rein gyeiitzter Platte, ohne Nu- 
mer, bezeichnet mit dem Namen des hunstlers und 1650, und 
sehr selten. Die zweiten Abdrücke haben ebenfalls den Na- 
me_n des Künstlers, aber keine Jahrzuhl, und hier sieht man 
einen Mann, welcher den Iiahn anbindet. Ebenfalls sehr sel- 
ten und ohne Nuiner. _lin dritten Drucke ist die Platte auch 
noch nicht numerirt, aber der Mann fehlt, dagegen aber ist 
die viereckige Einfassung gezogen. Ein solcher Druck ist sel- 
 lep zu finden, iifter der vierte mit der Nro. 1. und Cl. Inu. 
Die Winkel der Einfassung sind hier spitz und abgerundet im 
Ddriglten Drucke. Diese beiden Abdrücke sind schlecht. 
er anz am Ufer des Flusses. 
NDie ersten Abdrücke vor dem Namen des Künstlers und der 
"m91" 2. sind sehr selten und selten sind auch die zweiten 
ohne Nuiner, aber mit deni Namen des Künstlers. Die dritten 
m" de? NPO- 2 sind schlecht. 
D" sChlfTbi-uch- Cl Inu 
t lnlekeräten seltenen Äbdriicke sind ohne Nro. 5; die zwei- 
D elomh elfselhen sind häufiger.   ' 
21'669 Senlllfl unter dem Baume: Claudius in. et F. 39m" 
Q n
        

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