Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737261
Gallus , 
Johann. 
Galvan , 
Juan- 
zes steht die heil. Jungfrau; im Grunde ist Magdalena. Hell- 
dunkel von vier Platten. H. 15 Z. 7 L., Br. 10 Z. 5 L. 
Der Rand mit dem Namen des Malers und Formschneiclers ist 
sehr oft abgeschnitten. 
Die heil. Familie, wo das Jesuskind den kleinen Johannes seg- 
net. Im Grunde JOSGPh an der Säule. Helldunliel von vier 
Platten. H. 15 Z. 5 L., Br. 9 Z. g 1:. 
Perseus als Sieger über die Medusa. Helldunkel von vier Plat- 
ten. H. 12 Z. 9 L., Br. 8 Z. 5 L.  
Die gegenseitige Copie hat einige Veränderungen; Perseus sieht 
nach rechts, mit der Linken den Kopf haltend, und das 
Schwert mit der erhobenen Rechten. Von einem Anonymen. 
H. 15 Z., Br. 8 Z. 7 L. 
Ein jugendlicher Flussgott liegend auf die Urne gestützt; links 
ein Seepferd beim Baume am Ufer des Meers. Helldunl-iel "von 
vier Platten; bezeichnet mit M. S. (Marco Senese) und G. I. 
(Gallus incidit.) Die andern Blätter tragen den Namen der 
beiden Künstler. 
Mit G. bezeichnet ist auch ein Blatt nach P. Farinati, S. Seba- 
stian am Baume, von zwei Pfeilen durchbohrt. H. 15 Z. 5 L. 
Br. 10 Z. 
Dieses Stück verzeichnet Bartsch nicht, nur die obigen; aber 
es dürfte wohl dem Gallus angehören. 
Die Buchstaben I. G. F. in einem Wappenschilde stehen auch 
auf Holzschnitten mit Darstellungen aus der Geschichte des 
Aeneas, in ovaler Einfassung, von Arabesken umgeben, deren 
einige mit I0. G. F. bezeichnet sind. Der Schild ist nicht im- 
mer gleich gestaltet. 
Man findet auch eines Peter Gallus erwähnt, der ebenfalls Form- 
schneider ewesen seyn soll; allein es scheint nur von einem 
und demselben Künstler, dem Johann Gallus, die Rede zu seyn, 
MxxiPapillon, der diese Nachricht beibringt, ist vermuthlieh 
im Irrthum.  
Ganllzzl; Älndrea; geschickter Maler und Baumeister von Piacenza, 
F. Galli-Bibiemfs Schüler. Er bekleidete um 1750 zu Maritim 
die Stelle eines k. k. Architekten. 
Galn, AUÜOII , angeblich ein Formschneider, der zu Ende des 16. 
Jahrhunderts inlden Niederlanden lebte. Man kennt ihn nicht" 
weiter. 
Galrap, Mlßllaßl, Maler zu München um 1750. Ei- malte Altar- 
bliitter in Oel für die Kirchen Bayerns, und auch im Fresco ver- 
suchte er sich. 
Galtlerl , Alessandro, Maler zu Neapel, der die Gemälde seines 
Meisters J. del Po copirte. Lebte um 1725- 
Galvaänl, Jühallll, Maler und Zeichner zu Roveredo in der zwei- 
ten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Man hat von ihm einenlill- 
Pfersticli, welcher die Villa des Horaz vorstellt. 
Galvan: 311311, Maler von Lucena in Arragonien, aus einer ange- 
sehenen Familie entsprossen. Er bildete sich in Italien mit allem 
Eifer in der Malerei in Oel und Fresco, und nach seiner Riick- 
lielir fiilirte er mehrere schiitzbare VVerke aus, besonders in seinem 
Geburtsorte, wo man seine Geburt des Heilandes in der Cathedrale
        

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