Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1742865
Harley, 
Harmes , 
uns 
William. 
563 
auf seiner Reise in den Niederlanden dieses Werk noch, und e; 
gefiel ihm ausserordentlich.  
G. van Harlem war nach Fiorillo U. S. 505 Zeitgenosse des Dirk 
van Harlem, aber er wurde nur 28 Jahre alt. Sein Toclesjahr ist 
unbekannt, doch erfolgte es wohl kaum um 1400, Wie Ch- v- Mechel 
in seiner Beschreibung der k. k. Gcmälcle-Gallerie in Wien an- 
gibt. Nach dieser Angabe kann er kein Zeitgenosse des Dirk 
van Harlem gewesen seyn, wie Fim-illo glaubt. Anderwärts kann 
man auch lesen, dass Geertgen M10 im 28. Jahre gestorben sei; 
allein diese Angabe ist nichh sicher. Wir vermuthen, dass sein 
Todesjahxr erst um 1450 erfolgt.  
Harlcy, Vvllllüm, Zeichner zu London, nach welchem Form- 
schneider und Iiupferstecher arbeiteten. Er zeichnete mehrere 
Thiere der Menagerie des Königs von England, welche Branston 
und Wright vor etlichen Jahren in Holz geschnitten haben. 
Harlmgensis, Peter, s. Pet, Feddes, 
HiiTlUW, Maler zu London, wurde 1795 geboren und, mit unge- 
wöhnlichem Talente begabt, auf der Akademie jener Stadt in die 
Grundsätze der liunst eingeweiht. Später besuchte er Rom und 
hier copirte er18i7iIl 18 Tlilgen RafaePs Transfiguration. Er vollen- 
dete auch in wenigen Tagen das Gemälde mit dem Cardinal Wul- 
sey, wie er den Cardinalshut empfängt. Dieses Bild machte er bei 
seiner, in dem bezeichneten Jahre erfolgten, Aufnahme in die Aka- 
demie, zum Geschenke. Ein vorzüglich bemerkenswerthes Bild 
ist auch jenes, welches das zum Urtheilsspruch über die Königin 
Catharina versammelte Gericht darstellt. Hier herrscht in den 
Iiöpfen grosse Mannichlalliglieit des Ausdruckes. Im Jahre 1820 
bewunderte man sein (Bemälile, welches ein Mädchen vorstellt, 
welches ihrer um ein Jahr älteren Schwester verkündet, dass der 
Tag ihrer Verlobung sehr nahe sei. Der Ausdruck der Charak- 
tere ist bewunderungswiirrlig. Nach dieser Zeit dürfte dieser Künst- 
ler wenig mehr gemalt haben, denn 1823 beklagt man schon seinen 
Tod, welcher zu frühe ein schönes Clfalent raubte, das sich in 
herrlicher Friihreile zeigte. Harlnw besass grosse technische Fer- 
tigkeit, doch nahm er es mit der Zeichnung nicht immer ganz ge- 
nau. Seine Gewänder sind trefflich behandelt und in der Fär- 
bung erinnert er an Rubens.  
Hermanns, angeblich ein unbekannter griechischer Bildhauer", der 
mit Heracliiles, dem Sohne des Agaisias von Ephesus, die Statue des 
Mars im Pariser Museum gefertiget haben soll. .So sagt Clarac 
in der Description des antiques du musöe royal Nro. 411 p. 175- 
Diese Statue hat eine jetzvt mangelhafte Inschrift, aus weicher aber 
der Name APIPIAYFIOZ, wie Visconti liest, nicht hervorgehen 
soll. Sie lautet:  
HPA    AHE 
A1".  . .   EQIEZIOZ 
KAIAF . . . .  NEIÜZ 
EHOI    OTN. 
S. Lettre ä Sehqrn etc. par Raoul-Rochette. Paris 1832. p. 65-  
Harme5, Vvq Zeichner und Iiilpferstecher, ein Künstler unsere 
Jehrhnnderts. Man hat von seiner Hand schöne radirte Blätter, 
die mit einem Monogramme oder mitseixiem Namen bezeichnet sind. 
Das Bildniss des P. L. Wilmes, 8.    
Zwei Affeulaöpfe auf einem Blaue, 12. 
36 ü 
        

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