Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1742774
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Iianselaev, 
van. 
Hanspn , 
Carel 
Lodewijk. 
er um den grussou Preis der Akademie der Künste in Gent, den 
er mit seinem Opfer Abels auch erhielt, was ihn in den Stand 
setzte, in Rom seine Studien als Pensionär der Stadt Gent ilulfliitlj, 
setzen. Er langte 1316 in Rom an, wo er drei Jahre die blei- 
SUEYWBFlKB der Iiunsl; studirte, bis er nach Neapel sich begab, W0- 
liin ihm laereits der Ruhm eines ausgezeichneten Portraitmalerä 
folgte. Die Akademie von St. Luca, die ihm den Preis zuer- 
kaqite, zählte ihn damals sehen unter ihre Mitglieder, und auch 
in Neapel gewann er den ersten Preis mit dem Altargemälde, das 
er fiir die neue Kirche ausiiihrte. Die Akademie dieser Stadt, so wie 
Sßlwn X1815 jene. in Gent, nahm ihn unter die Zahl ihrer Mitglie- 
der auf, und 1825 war er unter den Mitbewerbern um die durch 
den Tod Bergefs erledigte Direktor-stelle der Akademie zu Nea 
pel. Hanselaer stellte {damals eine ganze Reihe V01! BildniS-Seß 
auf, in denen man durchaus einen geübten Maler erkannte. Das 
Brustbild gier Fürstin Scrlla wurde als ein wahres [Vleisterstiiclä 
erklärt, und noch mehr iog das lebensg-rosse Bildniss des Grafen 
von Ascoli an. Hier übertreffen die Nehensacbcn das Wesent- 
liche, und darauf soll I-laziselaer" in den meislterrStiiulien dell 
grössten Eleiss verwendet haben. Uniform, Orden uriclSticlserei 
sind mit niederländischer Genauigkeit so. treu dargestellt, dass ei- 
nige Betrachter nahe binstanden, um zu untersuchen, ob es nur 
Farbe oder wirklich Gold sei. "vortrefflich ist auch sein Bildniss 
des Prinzen von Cassero, sicilianischen Gesandtens am Hofe zu 
lVißatlrid. Unter den ltistorischexi Genäälclen zeichnete "sich seine 
Susanne im Bade aus. _Gr0ssesi Lob erwarben ihm "später auch 
seine Bildnisse "des Königs-und der Königin von Neapel, so wie 
mehrere andere lfortraite. Zuxden ß früheren gehiirt das seines 
'Lehrers van Hußiel, jenes des Grafen Hane-Steenhnyse, des 
Compositeurs de Volder etc. Er malte auch mehrere historische 
Bildet), in denen die Wahl der Formen, die Reinheit im Falten- 
wnrfe, und die Wahrheit des Colorites ertreutp Als Portraitma- 
1er behauptet er aber einen hohen Rang, da er die charakteri- 
stische Eigehthiimiichlteit seines Individuums genau zu fassen 
weiss. Er äussert überall grusse technische Gewandtheit, und mit 
Correktheit der Zeichnung verbindet "er eine breite Pvlanier. Im 
Celurife erkennt man Rubens, Jordaens und Craycrhß, Studium. 
Nur in der Zeichnung soll er ihnen früher nicht gleicbgekoxn- 
menseyn.'     
Hanselaer, van, a6! Sohn" des ObigenyMaler "m" Brifskel, der 
sich. unter Navez Ileitung bildete. Er malt Histor-ien, einige in 
ächt ffanzösischem Stylc. Im JahreH1850 sah man von ihm gemalt 
eine grässliche Nlurclscexxe: Gzar Peter und (MOSIYGÜZCX). Seit die- 
ser Zeit malte der Künstler noch mehrere Bilder, bulche histori- 
schen Inhalts, Genrestüclse und Bild-nissej lanteriWerlae von sorg- 
fältiger Ausführung.  
Hausen, Carel Lodewuk, Zeichner, naaii-el- uml Maler, .16: 
1765 zu Amsterdam gelaqren wurde. Sein fvleisler war P. Bnrbiers 
ulnd ..das Ilaiiptlhcli. welches er übte, die Landschaft. Er 
 üialteümsichtexx vdnßtäclten und andern Gebäuden, und beson- 
ders gefielen seine Landschaften, in welchen erinnere und ilussete 
ß Ansichten von Weilern, und andern ländlichen Wohnungen än- 
 brachte. Ein solches Bild erwarb ihm 1815 die goldene Medaille 
der Gesellschaft gFelix Meritis" zu Annsterdam.  Seine Werke 
wurden in ölfentlichcn Blättern immer selir gepriesen? wiein der 
Vaderlausche Leateröfeniugexz u. s. w. IvIehrei-en wurde in den 

        

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