Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737738
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Gauthier , 
Charles 
Gabriel. 
Gautier-Dagoty, 
Jakob. 
Tuilerien ist sein heil. Ludwig, und fiir die St. Madelaine führte 
er die Scene aus, wie derselbe Heilige einem Scldaten seiner Ar- 
mee ein Begriibniss bereitet. Ein anderes Gemälde stellt den He- 
roismus der Elisabeth Cazotte dar. Das lebensgrosse Bildniss des 
Bischofs Gregoire kam nach St. Domingo. Mehrere seiner Bilder 
sind durch liupferstich und Lithographie bekannt. 
Gantherot machte auch die Zeichnnn en zu dem Musöe des pro- 
testants celebres, qui ont paru depuis la naissance de la reforma- 
tion jusqlfa nos jours. Er leitete auch die Herausgabe der Galerie 
franeaise. Gauthier war ein Mann von grossem Talent und Wissen, 
aber er besass die Kunst zu glänzen nicht, und so wurde ihm das 
Glück in geringem Maasse zu Theil. Doch hinterliess er einen 
geachteten Namen und einen berühmten Schwiegersohn, II. Vig- 
 neron. 
 Gauthcrot starb 1325 im 6Osten Jahre. 
Gauthlcer; Charles Gabrlel; Genremaler, der 1802 zu Tonnerre 
geboren wurde. Er bildetesich unter der Leitung von Demarne 
und Paris ist die Stadt, in welcher er seine Iiunst ausübt. Man 
hat von seiner Hand verschiedene Stücke, von denen der Wild- 
dieb und ein Weib, welches die Ziege füttert. lithographirt wur- 
den. Er malte mehrere Thierstiicke. 
Gauthler. Martm Plerre, Architekt, wurde 1190 zu Troyes ge- 
boren und von Percier in der Kunst unterrichtet. Als seine vor- 
ziiglichsten VVerlie nennt Gabet: Die Restauration der Capelle des 
Schlosses zu Vincennes, das Monument Fcneloifs zu Cambray, 
das öffentliche Schulhaus der Strasse Fleurus, die Kanzel in St. 
Gervais , die Iiirche St. Jean zu Boneval (Aube), die lle- 
stauration des Friedenstempels zu Rum 1815. Einige seiner Plane 
wurden mit Medaillen beehrt, und 1810 wurde ihm der grosse 
Preis der Architektur zu Theil. Man verdankt ihm die Heraus- 
gabe eines Werkes: Les plus beaux ediiices de la ville de Gäncs 
et de ses environs. Paris 1818  51 gr. fol. in 50 Lief. 
Galltlßr, Hllbßrll, Baumeister von Nirnes, den man ohne Grund 
Heinrichmennt. Er wurde 1660 geboren und in der Folge Düli- 
tot der Medizin, die er jedoch mit der Mathematik und Ingenieur- 
wissenschaft vertauschtc. Hierauf wurde er Straßenbau-Inspek- 
tor in Languedoc, aber er beschäftigte sich nie allein mit seiner 
Kunst; besonders auch mit der Wissenschaft. Man verdankt ihm 
mehrere Werke, welche in der Biographie universelle verzeichnet 
sind z. Traites de fortifications avec Pexaxnen des methodes dem: on 
 s'est servi jusquülors Pour fortifier les places. Lyon 1685, 12.; 
Traitede Part de laver les differents dessins qu'on envoie e. 1a 
am", Lygn 1637, 12; Traitö de 1a construction des chemins elc.; 
Traite des ponts etc.; Paris 1718. 1723, 1728, 1765; 8.; Disserta- 
tion qui rtisout les diFficultes surla poussee des Vüutcs et des ar- 
ehes a differents surbassements etc. 
Dieser Iiiinstler starb zu Paris 1757. 
Gautier-Dagoty, däkOb, Maler, Hupferstecher, Anatom und 
Physiker aus Marseille, wo er um 1'717 gvbßfßn wurde. den" e? 
kam 1757 ungefähr zwanzig Jahre alt nach Paris, zu der Zeit, als 
Le Blon sich mit dem Farhendrucl-ze beschäftigte. Gautier wollte 
dieses Geheimniss ebenfalls erfunden haben, konnte aber mit sei- 
nen Versuchen nicht durchkommen, weil Le Blon durch ein Pri- 
vilegium geschützt war. Gautier liess sich nun bei diesem Künst- 
ler als Gehiilfe verwenden, doch nach sechs Wochen entzweiten
        

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