Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1742468
Haller , 
Hans. 
Haller 
VOR 
Hallerstein 
etc. 
523 
ersteren wurden 171g aus der Sammlung des H. van Biesnm ver- 
kauft. Man hält diese Bilder für die besten des Künstlers. Vvas 
sie vorstellen sagt die Geschiedenis der vaclerland. Schilder-haust 
door R. v. Eynden en A. v. der Willigen nicht.  
Heller, Hans, Maler zu Ulm, der gute Bildnisse malte. Er SChrieb 
1476 eine Chronik von Ulm, die J. G. Vischer bei der seinigen be- 
nutzt hat. 
Heller, Ulrich, Obermiinzmeister zu Bamberg, ein Künstler des 
15. Jahrhunderts, von welchem man aber kein Werk mit Sicher- 
lieit bestimmen kann. Es ist nicht einmal ausgemacht, 0b er m91"? 
vielmehr nur als Vorsteher der Münze, als Niiinztlirehtor zu be- 
trachten ist, und dass er auf diese Weise gar nicht in der Reihe 
der Künstler erscheinen sollte. Jiiels fiihrt ihn jßfllwll in Seinem 
Pantheon nach Heller als solchen auf. Heller berichtet bei dieser 
Gelegenheit einen Irrthum, welcher die Unterschrift auf seinem 
Bildnisse veranlasste. iVlan liest darauf: Ulrich Haller hat das Spi- 
tal zum heil. Kreuz erbauen lassen 1276. Unten: Ulrich Ilaller, 
dieser  zu Bamberg  starb 1285. Man las ehedem über dem 
Thore des Spiteles auf einem Steine: Ulrich Haller Senior 1276, 
und dieses gab Veranlassung, dass man den Heller für den Erbauer 
des Spitals hielt. Allein dieser Stein war ursprünglich am Hause 
des U. Heller und beim Abbruehe desselben erhielten ihn Conracl 
und Alexius Heller. und diese liessen ihn über dem Portale des Spi- 
tals einsetzen; warum? WÜlSS man nicht. 
Die Familie Ilaller wählte zur Zeit der Reformation Nürnberg 
zum festen Wohnsitze. 
Ilanery Hans; Maler in Ulm um M69, der wohl mit Hans Hau 
Eine Person ist. Hans Simon Kauf von Hohenstain liess durch 
ihn für das Münster eine Tafel malen und ein mit 1461 Veßßhenß 
Esel: 4Homo in das deutsche Haus verfertigen. Kunstblatt 1835- 
S. 1. 
Heller von Hallerstein , Christian Wilhelm Karl Joa- 
. 
chlm s BQYQU ; Zeichner, Iiupferstecher und Maler, wurde 1771 
zu Hippultstein bei Nürnberg geboren. Seine Aelterii bestimmten 
ihn zum Staatsdienste und daher widmete er sich in seiner Jugend 
der Rechtsgelehrsainlieit; allein er fand sich nach absolvirteri juri- 
discheii Studien immer mehr zur Kunst und deren Geschichte ge- 
zogen. Er unternahm zu diesem Behufe mehrere Reisen und auf 
diesen kam er mit Männern in Berührung, die zu seiner artisti- 
schen AusbildungWesentliches beitrugen. Einen eigentlichen Leh- 
rer hatte er nie. In Nürnberg fand er zuerst an Ihle, Guttenberg, 
Nusbiegel, Zwinger freundschaftlichen Rath; dann besuchte er in 
Stuttgart Dannecker, Müller und Heidclotf; in Dresden fand er 
GrnFf und Grassi; in Berlin gingen ihin Frisch, Schadow, YVeitsch, 
Behberg u. s. w. an die Hand. In der Folge erhielt er die Stelle 
eines liöiiigl. Gallerieinspelitors zu Nürnberg, und daselbst lebt 
dieser Künstler noch im Rufe eines geschickten und höchst unter- 
richteten MEHHIGS.  
Heiler von Hallerstein zeichnete viele Portraite mit Silberiilft 
lind auch in Tvliiiiatiii" malte er solche. Im Jahre 182,0 fbiitlgtQ 91' 
in einer ihin eigenen lWIatiier der colbrirteii (lrayoniruiig die Blkb 
 iiisse der höiiigl. Prinzessinnen, wofür ihm von der Königin Caro- 
liue von Bayern ein kostbarer Brillantring iiberinacht wurde. In 
seiner friihern Zeit hat er auch verschiedene Blätter radirt. 
        

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