Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1742410
Haldeßweg 1:: 
Frieäritzh. 
yHalder. 
 "Diese Blätter Änntllnoel-lfandere sind nach den erwähnten Zeict 
nnngen des-Eli. de Graiimberg gefertiget.  
Mehrere Ansichten um Danzig, in Tuschmanier, nach HinkeP 
 i" Zeichnungen." 1 "P   
 " Die Blätter in der Voyage pittcresque de Basle s Bienne, nacl 
" Bier-wenn's Zeichnungen;   "  
   Ansichten von Schlesien, nach Nothe, Aquatinta. 
Haldenwang, Friedrich, Kupferstecher und Sohn des Obigen 
 ..hatte. sich Iunter Anleitung seines Vaters der Landschaft gewidme 
und bereits mehrere Proben eines schönen Talente! gegeben, al 
ihn 1820 der Tod überraschte, erst 20 Jahre alt. 
Halder, Leüllllälfd, ein bisher. wenig bekannter bayrischer Bau 
meister, der aberzuseincr Zeit wichtige Unternehmungen lei 
tete und grossbx: Ruhm sich erwarb. Lipuivshy erwähnt seiner in 
Nachtrage zum bayrischen Iiiinstlerlexicon Il. 255. und hier sag 
 erj dass" dieser ldaliler naclreiner alten Rechnung zu schliessen 
um 1540 in München die alte und neue Veste gebaut habe. Diest 
Angabe ist durchaus irrig, was wir in einem eigenen Werke übe! 
das bayrische Kunst- und Bauwesen erweisen werden. Die neui 
Veste wurde im 15, Jahrhunderte erbaut und diese verwechselt Li- 
i powsky mit der jetzigen Residenz, dcrett Baumeister unscrs Wissens 
bisher ebenfalls wider Verdienst im Dunkeln blieb. Zur Zeit de!" 
 Erbauung dieser Residenz lebte Halder nicht mehr, und auch die 
neue Veste kann er nicht erbaut haben, noch weniger aber die 
alte Veste, unter welcher der sogenannte alte Hof, die Residenl 
 Ludwig deslißayers "und seines Vaters, verstanden werden muss. 
L. Halder war Baumeister des Herzogs Wilhelm IV. und dieser 
 Fürst verwendete ihn bei "vielenund grossen Unternehmungen. E! 
hatte die Oberaufsicht über alle herzoglichen Gebäude und Schlüs- 
 xser des Landes. Er erbaute auf dem Gottesacker vor dem Send- 
lin er Thore zu Ehren" des Erlösers eine Kirche, da die alte K8" 
pelie zu klein und bautiillig war; allein diese Kirche wurde 1058 
unter Maximilian I. demolirt. Wilhelm lies: durch diesen seiner! 
Baumeister am sogenannten Bochusbergel ein Pilgerhnus, zu 5t- 
Martin genannt, erbauen, und daneben, an der Stadtmauer, ein? 
Kapelle errichten, welche dem heil. Rochus geweiht wurde. Diesß 
alte Kirche ging zu Grunde, und auch die vom Herzog erbaute 
Kapelle des heil. Kreuzes existirt nicht mehr. Halder baute auch 
in der neuen Veste eine Kapelle, und die alte Ilofkirche zum beil- 
 Georg vollendete er. Leider gingen auch diese Gebäude zu Grunde- 
Die Georgenkirche war im gothischen Styl erbaut und einer der 
 schönsten Tempel der Stadt. Dennoch-war sie, wie die erwählt" 
ten Kapellen, bisher kaum dem Namen nach bekannt. Nähere Auf- 
schlüsse werden uiir in der herauszugebenden bayrischen Kunsb 
und BaugeschichteVertheilen.  
 "Leonhard Halcler lebte "noch 1542, war aber zu jener Zeit schßll 
im hohen Alter. Im Jahre 1:338 ernannte ihn der Herzog auf L9"! 
benlang zu seinem: Baumeister, und sicherte ihm aus besonderer 
Zufriedenheit den Jahresgehalt von 150 fl. bis zu seinem Tode zü- 
 Ausserdem genoss er noch einige Emolumen-te. 
l 
Haldcr, Maler zu Hamburg, wo er zu Ende des 17. Jahrhunderts 
lebte. Sein-Meister war D. Daalons und hierauf studirte er m 
Holland besonders die Werlse des van l-luysum.   
Dieser Künstler malteiLatndsr-haften und Architekturstüclse 1111i 
sichern: Pinsel. wAucilr-hatte breeiunwarmns Uulunith
        

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