Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1742206
Haiweg, 
etCa 
I-Iaemerl, 
Joseph. 
497 
Heinrich Rantiov. H. 16 Z. 5 L-i  11 Z. Ö L." Tiichtiges 
Blatt.  
"Johann Rhodius". H. 7 z. 4 L., m. 5 z. g L.- Sehr fleissig  
endiet.    
Heinridh Riihe. nach G. v. Münder. H. 12 Z. 7 L., Br. 10 Z. 
1  2 L. Ein geistreiches, kraftvolles "Blatt.  
Johann Schelderup. H. 10 Z., Br. ö Z. 6 L. Schönes charakter- 
volles Blatt. Es gibt davon eine schlechte Cupxe. r 
Johann Svnning, nach iVuehters. H. 10 Z.  L., BP- 7 Ä- 
om. Tott. nach Wuchters. n. 19 z. 1 L., m. 14 Z. 1 L- 
Axel Urovp 1672. H. 19 Z. lt L., Br. 11 li. 7  8 L-  
Gustav VVrangel, nach VVuehters. II. 13 L, Br. 10 z. 5 L-  
Jakob Baro de _Wassenaer, charahtervolles Blatt, doch mChE 
 gleich gut im Drucke. H. 12 Z.,b ßr. 15 Z. lt L. 
Üiese Blätter gehören zu l-Iaelwvegk besseren Stücken. Ueber- 
lmupt ist nur die Hälfte von Haelsveglfs X-Verkcn der Aufmerksam- 
keit werth. Ticozzi ist im Irrthnin mit diesem Künstlern S. des- 
äen Dizionarinrdegli Artisti. Miluno 1852. 
Hilelwßg, Adam) Iiupferstecher, Vielleicht der Sohn und Schüler 
Alberts. dessen Lebensverhältnisse unbekannt sind. Gut gestüvhen 
ist das Bildnlss von    
Ludwig VL, Landgraf von Hessen.   
Eumohr und Thiele (Geschichte der hönigl. dänischen Kupfer- 
stichsaiximlting S. 77) glauben, dass auch folgende mit A. Hzieliveg 
 bezeichnete Illxittcr vun ihm seien: 
Ericus Puntopivitlan, nach Ditmarsen, sehr nachlässig radirt. H. 
HTZ. 7 L., Br. 5 Z. 5 L. 
Derselbe in einem Ovale, von beinahe gleicher Griisse. 
Merhc-r's"l3ild1iiss, gut angelegt und halt beendigt. H. 8 Z- 
 
Christian Albert, Bischuf zu Lülilßli, unbezeichnet und vielleicht 
 von Ad. Haelweg. 
Haemmer, il0l1äll1tl; Maler und Vergoldet zu Zürich um 175i). Er 
malte Vögel , Blumen und Arabesken. 
Haemmerl: JOSCPh, Glasnialer, wurde zu Iiallmiinz im bayerischen 
Regenhreise 1795 geboren, und daselhst ertheilte ihm sein Vater. 
ein lWlaler, den ersten Unterricht. Später besuchte er die Altadc-t 
tnie der bildendexrliünste in München und hier wurde er 1816 
an der kiinigl. Porzellan-Manufaktur angestellt. Diese Anstalt ge- 
wann an llaemerl einen ausgezeichneten Dclturateur, dessen Ilr- 
findungen eben so neu und geistreich, als in der Ausführung ge- 
schmackvoll sind. Die' herrlichen Vasen, grösstentheils mit Gemälden 
von Adler, die fast an alle europäischen Höfe versendet vjurdenv 
sind von ihm deoorirt. An dem schönen etruskisehen Service des 
Grafen von Schönborn malte er die Figuren nach Flaxman. Auch 
leistet er Treltliches in Darstellung von Blumen und lnselaten.  
_ Später widmete ersieh ausschliesslich der Glasmalerei und er bewies 
sich, auch hierin als geschickter Künstler". Er hat einen grossen 
Antheil an den Bildern der neuen gemalten Fenster des Domes m 
Regensburg. Für die Gebrüder Boisseree und Berlrarn malte e? 
die Darstellung im Tempel nach van Eyck, und in neuester Zßli 
beschäftigten ihn die Fenstbrmalereien der neuen Kirche _in der 
Vüfstatlt Au. Es sind dieses glänzende Zeugen der in München 
{inter König Ludwig wieder erwachten alten Kunst der Glasma- 
erei.   
NaglerÜr Künstler-Lax. V. Bdii 32 

        

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