Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1742049
Haas, Johann Christoph- - Habensöhüäell, Sebastian. 
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Landcharten zu giessen, und durch Zusammensetzung derselben 
sehr genau Landcharten zu verfertigen. "Er war. auch Ingenieur 
und Artillerist. Im Jahre 1799 war er Brigadechef der helvetisehen 
Elitenbataillone; dann errichtete er Iin- dexMAbtei St. Urban eine 
Artillerieschule, und starb 1800 im 59. Jahre. v.    
Haas, Johann ÜllrlStüph, Maler von Reute- i-nTFyrOT, und einer 
der besten Schüler des F. A. Zeilcr. In der Folge ging er nach 
Italien, und nach seiner Rückkehr malte er; mehrere liirclxenbil, 
der. Zu Krelselmoos malte er die Kapelle iirFresco aus. 'S4eitl 
Colorit ist blühend.  " ,   
Dieser Künstler lebte in der zweiten "Hälfte des vorigen Jahr- 
hunderts.         
Hanse , Jakob van, Maler von Antwerpen, der zuiAnfang des 17. 
Jahrhunderts in Rom arbeitete. Seiner erystähntPasseri elsyeines 
achtenswerthen Künstlers, der heilige Bilder und Schlauchteninlzalte; 
die aber in einer harten Manier "ausgeführt" sind; Auch heiliss er 
sich der Naturtreue nicht. wühtetum 1620.    
Haüse; de, Maler zu Brüssel um 1760, Jvie Descempfs. angibt; 
Dieser Schriftsteller" sagt in seinen: Beisewerke, dass von Hanse 
eine Menge historischer Gemälde in den Kirchen Brüssels seien, 
im? dass er eine zahlreiche Sammlung von Kunstwerken gehabt 
a e.     "   2 
In der Geschiedenis der vaderland. "Schilderlmnst door R. v, 
Eynden III. 472. wird einer Kunstsammlung gedacht, die ein A. 
de Haas zu Antwerpen hesass, aber dieser war wohl nicht Maler. 
Haase, Friedrich Ehregott, Landschaftgmäler bei a" Porzellan- 
Manufaktur zu Meissen, der 1795 geboren wurde. Man hat von 
 ihm mehrere Schmqlzlmalereien.     
Haastert, Isaak van, Zeichner und Maler, der 115;, zu Delft ge- 
boren wurde. Sein erster Lehrer war unbedeutend, und dann kam 
"er zu H. Lapis von Venedig, der damals in Delft Bildnisse" und Hi- 
storien malte. Haastei-t wählte aber das Landsehaftsfach. Er malte 
auch Ansichten von Städten und andern Orten, und seine Land. 
schaften staffirte er öfter mit Thicren. Die Naturgeschichte zog 
ihn besonders an, vornehmlich das Thierreich. Er wählte öfter 
Thiere zum Gegenstande der Darstellung und auch zwei Blätter 
mit Tiegern und-Löwen gab er heraus, alle nach der Natur ge- 
malt. Seine Bild-er sind gewöhnlich klein, da er Wegen der An- 
fertigung von Zeichnungen nicht Zeit genug fand, einen grossen 
Baum auszufüllen. Von seiner Erfindung ist das Titelblatt des 
Werkes: Het Genootschap Christo sacrum. Leydenl180l- 
Auch gab Haasterl: eine Physiognomik heraus, und als Dichter 
wurde er nicht minder bekannt. Uebei-haupeist geinlßuf als Dich- 
ter und als Freund der schönen Künste grösser, W16 als Maler. 
S. van Eynden Gesehiedenis etc. III. 55.  
Habel, G.  liupferstecher, den, wir nicht näher kennen. Er 
stach für Braun's Drama: Rafael Sanzio von Urbino. Mainz 1815- 
das Bildnis: Dürexü im Umriss.  
Habenschaden, Sebastian, Maler, der 1313 zu München gebü- 
ren wurde. Von der Natur mit schönem Talente begabt, enoss 
, er den ersten Unterricht der Kunst unter Leitung des berüimten 
Naglerls Künstler-Lex. V - 35- 31
        

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