Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1742029
Haas 5. 
Gabriel. 
Hans , 
Meno. 
47 9 
Man hat von der Hand dieses Künstlers meistens Bildnisse, die 
mit P H bezeichnet sind.    " 
Ein Blatt in 8. ätellt die letzten Augenblicke Friedrich II. im Gar- 
ten zu Sanssouci ar. 
Andere Blätter von ihm sind in Niebuhr's Reise durch Arabien, 
und in andern Schriften.  
Dieser P. Haas ist der Sohn des Jonas Hans. 
HEIHS , Gabriel , Zeichner, dessen Lebensverhältnisse unbekannt sind. 
Man findet Zeichnungen von seiner Hand die mit G H und der 
t Jahreszahl 1628 bezeichnet sind. , 
Hilalf, JOhiÄIlIl JakOlI) Gegrgärllicviipfcfätecher, derl1755 Ein] Cogin- 
ageii ge oren wurt e, un auc en unstuntcrricieau (er a- 
dcmie jener Stadt genoss. Im Jahre 1776 erhielt er die grosse gel- 
tlene Medaille, und von dieser Zeit an lieferte er verschiedene hub- 
sehe Blätter. besonders Landschaften, nach Lorenzen u. A. 
Dieser Künstler bekleidete in Copenliagen die Stelle eines Profes- 
sors. Auch war er Mitglied der Alsadeinie zu Paris. Er ist der Bru- 
der des Meno. 
HailS , JOIlaS, Iiupferstccher, der 1720 zu Nürnberg geboren wurde. 
Er ging nach Copenliagen, und arbeitete hier mehrere Jahre: Bild- 
nisse und andere Blätter für Buchhändler. Dieser J. Hans starb 
auch 1774- in jener Stac t. 
B385 AIIIOII, ein eschickter Zeichnenmeister zu Pra um 17 5. 
2 5 5 9 
HQHS , Gerard, Kunferstechcr, den Basen "17112 zu Copenhagcn ge- 
boren werden lässt. Ihm sollen folgende Blätter angehören: 
u Ein Bacehanal, nach Walderit.  
HEPlHIlES und Dioniedes, nach Pierre, U31. 
Näher kennen wir diesen Iiunstler nicht.  
B335, Johann llrIGUO, Iiupferstecher und Miniaturmnlcr, geb. zu 
Cßpenhagen 1752, gest. zu Berlin 1835. Dieser geschickte Iiiinstler, 
der, um eine zahlreiche Familie zu ernähren, nur zu viel für Buch- 
und Iiunsthändler arbeiten musste, studirte unter J. M. Preissler zu 
Copenhagen die Iiupferstecherkunst, erwarb sich 1774 deirersten 
und zweiten Preis, ging dann nach Paris, um daselbst unter de 
Launay seine Studien fortzusetzen, und kehrte nach einiger Zeit 
in seine Vaterstadt zurück. Iin Jahre 1786 erhielt er einen Ruf nach 
Berlin um einige Bilder der Ga erie in Kupfer zu stechen, und 
stellte sein Probeblatt: die Verstossung der Hager, bereits 178g aus. 
Zu seinen namhaftesten Werken gehören ausserdem: 
Der deutsche Fiirstenbund, nach B. Rode, ein Blatt, welches ihm 
17975 die Mitgliedschaftder Akademie zu Berlin erwarb. h 
St. Margaretha mit der Palme nach Rafael für das niederr ei- 
nisehe Taschenbuch. ,  i ' 
Der Iiönig von Preussen, nach Cunningliam.   
Alex. Iiolpin, nach Hoyer.  
Piolif Iirage, Scene aus der dänischen Geschichte, nach Panlsen. 
 Anna Colbiöresen, Scene aus derselben Geschichte. 
Die Prinzessin Louise von Preussen- t 
Zwei Landschaften, nach Poelenhurg. 
Die Verstossun der 1-1 ar nach G. Flink.  
lZwei Kinder ing punlstigär lVIanier. 
Friedrich II.  
König Friedrich Wilhelm III.  
Iiarl der Grosse mit der liirche in Aachen, nach J. P. Seheurer.
        

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