Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1741784
Gntcht , 
VIII! 
der. 
Gutvensohn , 
Johann 
Gottfried, 
455 
Die weitem Schicksale dieses Mannes sind aus der Geschichte 
bekannt. 
Glllcllll, B., van der, Portraitmaler um 1760, wie wir im Gabi- 
net Paignon-Dijonval angegeben finden. Dieses ist der obener- 
wähnte van der Gucht.  
GLIIG, l, Forinschneider und seiner Profession nach ein Bäcker, der 
um 1758 in Berlin arbeitete. Er schnitt Vignetten fur Bnclihandler, 
die gerade nicht zu den schlechtesten gehören. 
Guiebom, Ludwig, ein Maler, (lef um was in Rom sich mit d" 
Wachsmalerei beschäftigte.  
Güteltunst, Historienmaler zu Stuttgart, der zu Anfang unsers Jahr- 
hunderts geboren wurde. Sein Meister war der berühmte Danne: 
cker, und durch das eifrige Studium der Meisterwerke der lVlalerßl 
brachte er selbst es zu einer schönen Stufe der Kunst. Er lieferte 
schon um 1825 schöne Compositionen, und in dem bezeichneten 
Jahre wurde eine seiner Kreidezeichnungen riihmlich erwähnt. D18- 
se stellt Silvan und Cyparissus dar. In der Folge verschaffte ihm 
der Honig von Wiirteinberg Gelegenheit, sein Talent in einemngrpi- 
sern Werk zu zeigen, nämlich bei der Ausschmückung des konigl- 
Landhauses Prosenstein. Hier malte Gutekunst in acht kleinen 0b- 
longen Feldern und zwei Quadraten Gegenstände aus der Fabel der 
Psyche, nämlich: Psyche als Iiind neben_einem Irnaben und lVIad- 
chen; Venus über die Schönheit der jungfräulich aulgebluhten 
Psyche erbittert; Psyche auf dem Felsen sitzend, nach welchen sie 
in Folge des Orakelspruches von ihren Eltern und Geschwistern 
gebracht worden ist, um dem unbekannten, jedoch als Ungeheuer 
geschilderten, Bräutigam preisgegeben zu werden; Psyche hat _von 
ihrem unsichtbaren Gemahl die Erlaubniss erhalten, ihre beldßll 
Schwestern bei sich aufzunehmen; Amor entschwindet unter Vor- 
würfen der Unvorsiclitigen; Psyche von dem. Gotte  {sy- 
che hat die schwere Aufgabe der ziirnenden Venus gelöst (sie fahrt 
mit der Schminkbiichse im Nachen des Charon nach dem Reich der 
Lebendigen); Psyche sinkt, von dem beti-iubenden stygischen Duiiste, 
der, aus der geöffneten Biichs; lilllälldfllli, ihrer Sinne beraubt, zu 
Boden, Amor unterstiizt die in aeii e. 
Diese Compositionen zeichneten sich durch poetische Wahl und 
Behandlung aus, aber die Gruppe der Kinder, die dem Kinde Psy- 
che Verehrung. und Liebe zollen, die Rettung Psyche's durch den 
Flussgott, ihre Rückkehr aus dem Hades sind vortrefflich entwor- 
fen. Sein Golorit ist kräftig, ein grosser Vortheil in diesen Bil- 
dern, da sie säinmtlich so gut als keine Beleuchtnn haben. 
An der Wölbung der Gallerie zu beiden Seiten der Kuppel be- 
 finden sich von Gutßkunst au? zwei Quadratfeldern, wo _die Kron- 
leuchter herabhängen, ein Kranz von Genien, mit Pfeilen, Bill" 
menkränzen, musikalischen Instrumenten und Notenblättern ans- 
gestattet. Die Gruppen der Kinder sind natürlich geordnet und 
mit Leichtigkeit und Aninuth behandelt. 
GuteUSOhn, Jüllülltl GOIZtfPlBd, Architekt, der zu Lindau am 
Cßßstanzer See 1792 geboren wurde- Er studirtß auf d? M3" 
demle der Künste zu München und 1819 ging er nach Itqllengf") 
er bis 1321 verweilte. Während dieser Zeit machte er die ßlh"g' 
Stell Studien, und als Resultat seiner Bemühung sind die Denkmalß 
der christlichen Religion," oder Sammlung der ältesten christlichen 
Kirchen oder Bsgiliken Kaufs, mit J. "IM. Knapp hcrnusgßgßlißll-
        

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