Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1741725
Guinmnand, 
la 
de 
Chaise 
Guittowhe 
oder 
Gxiido. 
449 
In diesem VVerke ist auch das Bildniss des Künstlers und darin 
werden die Bilder Guinaccia's ausserordentlicli geriihmt. Auch 
Lanzi lässt dem Künstler alle Ehre wiederfahren.  
Gumamand, de 1a Chaise Dieu, nach piormys Angst"; ein 
Mönch, der um 1077 das Grab des heil. Front, ersten Bischof; 
von Perigueuz mit Sculpturen zierte, die damals allgemein bewun- 
dert wurden.  
Gumafld, Garl; Iiupferstecher zu Berlin, ein jetzt lebender Künst- 
ler. Man hat von seiner Hand anatomische und naturhistorische 
Darstellungen in Kupfer, Portraite in Stahl gestochen etc. 
Gulßnl, Lithograph zu Mailand, der durch Drucke verschiedene"! 
Gegenstände und verschiedener Meister bekannt ist. Unter diesen 
ist der berühmte Hayez besonders zu nennen. 
GIIIITO , Franz , "Maler zu Barcellona, wo er fast nur allein beliannt 
ist. Seine heil. lYlonica bei den Padres Becoletos daselbst soll zu 
den besten Werken der spanischen Schule gehören. Er starb 1700 
im 70. Jahre.  
Gußcardla Camllla; Malerin zu Mailand, wo sie rossen  ge- 
niesst. Sie malt trefflich in Miniatur, und auch dieäithographisclie 
Iireide führt sie mit Geist und Gewandtheit. Ein gut gezeichnee 
tes grosses Blatt stellt Antonius und Cleopatra bei Tische dar, wie 
diese eine Perle verschluckt, angeblich nach einem Gemälde Guer- 
cin0's 1350 gefertiget. 
Glllsoni oder Ghisoni, Fermo, Maler von Mamas, und einer 
der besten Schüler des Giulio Romano, der sich öfter Guisoni_'s 
Beihiilfe bediente. Im Dome zu Mantua ist die Berufung des heil. 
Petrus und Paulus, von Guisoni nach einem der" fleissigsten und 
Schönsten Cartons Giuli0's gemalt. Auch nach BertanPs Zeichnung 
malte er, so wie eigene Compositiouen. Unter diesen aeichnet sich 
eine Kreuzigung in St. Andreas aus, sowohl der Zeichnung, als 
des kräftigen Colorites wegen. 
Guisoni arbeitete schon 1540 und noch 1568. 
Gllltalner, Andreas, auch Quitainer, Bildhauer von Friedland in 
Böhmen, und in Prag war der Schauplatz seines Rubmes. Er fer- 
tigte viele Statuen für den Lustgarten des Grafen Morzin in Unter- 
Ifulsaivetz, und dann (1708) stellte er die prächtige Statue der Drei- 
euiiglseit auf dem welsehen Platze in Prag auf. Auch verfertigte 
er die Statue des hl. Hermann in der Strahövver Kirche, so wie 
die Statuen an derselben. Dieser Künstler salt nie Italien; Sein 
Todesjahr ist unbekannt, nur weiss man, dass er schon 1694 gear- 
beitet habe. 
Glntard, Pedro, ein Maler, der um 1576 in der Stadt Bens ver- 
schiedene sehätzbare Bilder malte. Fiorillo hält ihn Vtiir einen Spa- 
Pler, Wir glauben aber, dass er eher niederländischen Ursprungs 
Iät- Es malten damals mehrere niederländische Künstler fin- Phi- 
IIPP Hi; S0 auch GuitarcPs Zeitgenosse Michael Goxcie, den Fic- 
"uo äGßäßhichte der Malerei in Spanienx IV: 116) irrig M. Caxein 
Denn s 
Guittone oder Glllddgi ein Künstler, dessen, und eines Johannes: 
Namen am Architrave des ältern Ciboriums in S. Maria di Castellß 
zu Corneto stehen, einer Kirche, zu welcher Calixtus II. 1121 den 
Grundstein legte. Der Altar dieser Kirche wurde trtiher gefertiget, 
Nrlglez": Künstler-Lax. TÄBd. 29   
        

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