Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1741654
4.42 
G-uidi , 
Paul. 
Guido, 
de 
lälarmi. 
Guidi; Pauls Maler von Pisa, A. Boli's Schüler, der 1703 starb. Er 
malte Architektur und Ornamente, in Bologna und anderwärts. 
Gllidi, Bülü3ld0, ein Maler, der in der Felsina pittrice unter J- 
VianPs Schiller gezählt wird. 
Guidi, Thomaso da San Giovanni di Valdarno, allgemein 
unter dem Namen Masaccio (der schmutzige Thomas) bekannt, 
und (lahm-r werden wir seiner unter "Masaccio" gedenken, und zwar 
ausführlich, da "dieses ein liünstler von grosser Bedeutung ist. 
Guidizani, ein italienischer Meclailleur, dessen wir im Tresor de m1- 
mismatique et glyptique erwähnt fanden. Unter den italienischen 
Medaillen ist pl. XVIII. Nro. 2 eines seiner Werke abgebildet. 
Gllldß, Bildhauer aus Como, den die Geschichtschreiber unter die Zeit- 
genossen des grossen Nicolaus von Pisa aufgenommen haben. Zu 
Pistoja trägt eine merkwürdige Iianzel seinen Namen und folgende 
zwei Inschriften:  
 Sculptor laudatus qui summus in arte probatus 
 Guido de Como quem cunctis carmine promo. 
Davon abgesondert: 
A d. 1250 esti operi sanus superestans 'I'urrigianiu 
Namque fide forma vigil hec ds in corona. 
Es ist nicht leicht auszumachen, wohin die erste- der beiden In- 
schriften des Werkes gehöre. ob zu dem Säulengestelle der Kanzel, 
oder zu den halberhobenen Arbeiten ihrer Brustwehr. Die letzteren 
deuten aber auf ein höheres Alter, während die ersten das Gepräge 
des 13. Jahrhunderts haben. Iiönnten wir mit Sicherheit anneh- 
men, die erste Inschrift sei der zweiten gleichzeitig, so würden 
wir dem Guido die halberhohene Arbeit der Brustwchr absprechen 
müssen; er könnte alsilann- einzig die Kanzel um etwas erweitert 
und weniges Bildwerk veriertigt haben, was dem Zeitalter des N1- 
cola Pisaizo, oder dem Jahre 1250 entspricht. Gehörte hingegen 
die ersteilnsclirift zu den Reliefs, so würden wir den Guido noth- 
wendig [für einen Meister des 11. oder 12. Jahrhunderts halten 
müssen. Ciampi (uotizie inedite della sagrestia Pistojese. Finlßio) 
klärt diese Ziveifel nicht auf, und liest im Gegeutheil die beiden 
Inschriften zusammen. 
S. F. von Ruinohr im]. Forschungen I; 26.1. 
GllldÜy Andrea di, der Name zweier alter italienischer Maler. 
Der ältere, den Zani Maestro Andrea da "Siena nennt, soll um 
1537 gelebt haben. Die Lebenszeit des Jungereu bestimmt der- 
selbe Schriftsteller um 156g  1405. 
Guido da "Siena. S,Sic11a. 
Guido, Antichissinto, S. Bologna. 
Guidü, ein alter holognesischer Maler, von welchem man 1720 in Bas- 
sano noch Gemälde sah, die er 1177 verfertigte. die Thafien_ E219 
lin desäommelnden vorstelleud. Diese: 1st wohl Guido Antxehissimo- 
GllidO, Ptcni. S. Beni. 
GUidO, (18 iMaimi, ist Alexander Algardi. 
        

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