Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1741629
Gulglielmo , 
Tedesco. 
Guib ert , 
Franz. 
439 
Guglielnmo , Tcdesco. 
Gllhle, Bilduissmaler zu 
S. Wilhelm, der Teutsche. 
Berlin um 1721. 
Guli"). Mfmüel Cüßmnü, Architekt zu Lissabon, ein jetzt leben- 
der Künstler. Um 1827 beschäftigte er sich mit dem Baue des k. 
Pallastcs zu Guda.  
Guiard. S. Guyard. 
Guiaud, Maler zu Paris, ein Künstler xmserer Zeit, der sich durch 
seine Werke Achtung erwarb. Man hat von seiner Hand Ansich- 
ten von Städten, Plätzen, Strassen, Kirchen und andern Gebäuden, 
'welehe durch die geschmackvolle Wahl und dürch die sorgfältige 
Behandlung sich empfehlen. 
Guibal, Bartolome, Bildhauer von Nimes, der mit Dumont nach 
Lothringen lsam. Hier arbeitete er mit diesem Meister, und nach 
dessen Tod wurde er Irlofbildhauer des Herzog Leopold. Auch 
König Stanislaus ertheilte ihxn denselben Rang, und fiir diesen 
Fürsten führte er mehrere Werke in Marmor und Bronze aus. 
 Seine letzte, doch unvollendete Arbeit war die Statue Ludwig XV., 
die auf dem Platze zu Nanci errichtet wurde. Guibal starb 1757 
im 58. Jahre.  
Füssly nennt ihn irrig Nicolaus.  
Guibal, NICOlQLIS, der Sohn des Obigen, wurde 1725 zu Luneville 
geboren. Er erlernte bei Cl. Charles die Malerei und in seinem 
16. Jahre kam er nach Paris zu C. Natoire. Hier gewann er 1754 
den Preis, ging aber bald darauf nach Stuttgart, wo er im neuen 
Schlosse Beschäftigung fand. Nach 15 Monaten ging Guibal nach 
Ptorn, und in dieser Stadt fand er an Mengs einen Freund und 
Beschützer. In Rom verweilte er vier Jahre, bis ihn der Herzog 
 von Wiirtemlaerg nach Stuttgart einlud, um seine Malereien im 
Schlosse fortzusetzen. Hier malte e:- jetzt 15 Dechenstiicke, und 
zu gleicher Zeit bekleidete er die Stelle eines Architekten und Pro- 
fessors der zeichnenclen liiinste. Sein Fürst beschäfte ihn auf ma- 
nicltlaltige Weise, und doch malte er auch noch tliir den Churfiir- 
steu von der Pfalz. für Mannheim etc. Die meisten seiner Decken- 
stiieke in der Residenz gingen zu Grunde. Solche malte er auch 
im Lustschlnsse auf dem Berge bei Stuttgart und im Tempel der 
Verschwiegenheit. _ 
Guibal starb 1784 (nach Andern 1792) zu Stuttgart als Galleriedirek- 
tor. Ueber seine Verdienste äussert sich Götheim Winckelmann 
5- 280- Er soll demnach ein guter Praktiker gewesen seyn, in des- 
sen Werken man wohl Mengs Schule, aber nicht dessen wohlver- 
standene Zeichnung und reine Form erkennt. Sein Colorit ist hell 
 und munter. Er schrieb eine Lobrede auf N. Poussin, die 1'185 
zu liouen gekrönt wurde. Auch hat man von ihm ein Eloge hi- 
storique de M. Mengs von 1781, und abgedruckt in Dorayß und 
 Pongraxs Oeuvres de Mengs. 
Gmbbons- S. Gibbons. 
Galgen? Franz; liupferstecher, dessen Verhältnisse wir nicht näher 
ennen. 
Ludwig XIII. von Frankreich, Halbfigur. nach Ph. V03 Chim" 
1938119, Oval, hl. fol.  
        

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