Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1741154
392 
Grooth , 
Juh. 
Nicola us. 
Gropius , 
Carl. 
charakteristischen Lebens, und der Correktheit der Zeichnung, 
 die in seinen Bildern T-ierrscht. Für das Schluss in Sarslaoe- 
selo fertigte er 45 Gemälde, welche todtes YVild, Geflügel und le- 
bende Thiere enthalten. Ein besonders, 1792 erschienenes Verzeich- 
niss, benennt sie ausführlich. Den Lieblingshund dicr Kaiserin 
stach C. M. Bolh in Kupfer. Mehrere von ihm gemalte Vögel 
sieht man in der Akademie der Künste. Johann Friedrich starb um 
1786. 
G_l'00tl1,i Johann NIOOIQIIS, der jüngere Bruder der beiden obi- 
gen Künstler, machte sich durch seine Bildnisse Ruf. Besonders 
geschätzt waren seine alten Köpfe, und auch als Restaurateur lei- 
stete er viel. In seiner Jugend malte er trettliche Miniaturbilder, 
 und so wird der Künstler immerfort gelobt, starb aber doch fast 
in Armuth, 1797 in Memmingen. 
GPOOt, Jan (16, Iitipferstceher, oder vielmehr Iiunstlielwhaber zu 
Amsterdam, der einige Blätter im Geschmacke Rembrandfs gefer- 
tiget hat. Sie sind mit J. G. fee. bezeichnet. 
Seine schöne Kunstsammlung, die im dritten Bande von Van Eyn- 
dens Geschiedenis der vaderlandsche Sehilderlsunst p. 455 beschrie- 
ben ist, wurclc 1801i versteigert." 
GPOOII, Bernhard VOH, Iiuixferstecher in Prag um 1695. Seiner 
erwähnt Dlabacz ohne Angabe eines VVerlies. 
Gropallo, Peter Maria, Maler von Genua, wo er 1610 geboren 
wurde. Sein Meister in der Malerei war J. B. Paggi, düßil üble 
er diese Kunst nicht aussehliesslich. Er befasste sich auch mit to- 
pographischen Zeichnungen und mit Wachsbossiren.  
Starb 1671. 
GPO iUS . Ferdinand, Decuratioxxsmaler zu Lei zi_ , der aber 17 
   Y g  9 
 zu Braunsclnveig geboren wurde. Er malt fur du: Schaubulme und 
auch Bilder in 0c].  
GFQPIUS, cürl; Zeichner und Maler zu Berlin, ein riihmlich he- 
liaxmter Iiiiixstler. Nachdem er im deutschen Vaterlnnde in die 
Grundsätze der lriunst eingeweiht war, ging er nach Paris und hier- 
auf machte er sich durch seine Reisen im südlichen Europa, in 
Griechenland u. s. w. allgemein bekannt. Er zeichnete hier über- 
all die merkwürdigsten Änsichten, sowohl landschaftliche Scene- 
rien, als Monumente jeder Art. (iropius ist einer der talentvull- 
sten Pannramen- und Decoratioxisinaler. Seine Bilder in Uel zeich- 
nen sich sowohl durch den Gegenstand der Darstellung als durch 
die Richtigkeit und Wahrheit aus, welche er in Zeichnung und 
Färbung seinen Werken verleiht. Trelllich sind seine Ansichten 
des Schlosses Marienburg und andere Arbeiten dieser Art. Im 
Jahre 1825 malte er fiir die Prinzessin Friedrich der Niederlande 
Zwei Ansichten der beiden Hauplplätze von Berlin mit dem kiinigl. 
Schlüsse und dem königl. Palais. 
Aussercnlentlichen Beifall erwarb er sich auch {durch seine Thea- 
ter-Deeoratiunen. Ein gepriesenes "Werk dieser Art ist neben an- 
dern die (Kathedrale von Rheims zu Schillefs Jungfrau von Orleans. 
Grupius ist auch k. Hoftheatermaler und Mitglied der Akademie 
der Iiiixlste in Berlin. Im Jahre 1825 gab er in fferbindung mit 
J. Sthoppe im k. Institute zu Berlin die Früchte malerischer Rei- 
 den durch Ocsfereich, Italien und die Schweiz heraus, 12 Lie-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.