Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1740915
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Greuter , 
Joseph. 
Grenze , 
Johann 
Baptist. 
Das Wappen eines Carclinals aus der Familie Barberiimi, mit 
Aiabeslsen geziert, uachclemselben.  
Papst Urban VIII. sitzend, mit drei Pagen, von denen ihm einer 
das Buch reicht, nach C. Camassei. 
Allegorie auf den Carciinal Francesco Barherini, oben Neptun 
und das Medaillen mit dem Portraite desselben, nach S. Vuet. 
Greuter, JOSßPh: ein geschickter Iiupferstecher, der mit Theodor 
Greuter um 1648 in Rom arbeitete. Seine Lebensverhältnisse sind 
unbekannt, und von seinen Blättern erwähnen wir; 
iEin Soldat, der gegen die Elemente kämpft, das. Titelblatt der 
Poesie latine di Gugl. Domlini. 
x Die katholische Religion im Akte ihrer Majestät, eine dem Car- 
dinal Ghigi geweihte These, nach G. Brandi. 
Das Bildniss des Dekans Franz Penia. 
Verlchiedene Bildnisse von Militärspersonen, in Ovalen, sehr 
zierlich und glänzend gestochen. Sie sind mit J. G. inc. be- 
zeichnet. Jenes des Camillus Capisuccus hat den abgelsiirzten 
Namen des Künstlers; H. 3 Z. 7 L., Br. 2 Z. 4 L. 
Grßuter; E1135; Maler zu München, der aber in VVeiIlxeinI gebo- 
ren seyn soll. Seine Lebensverhältnisse sind unbekannt, aber lil- 
storische Gemälde finden sich noch von ihm. Ein solches mit der 
Auferstehung des Lazarus und der Signatur E. G. M. 1Ö2Ö ist in 
der k. Gallerie zu Sehleissheim. Diese Initialen bedeuten wohl 
Elias Greuter Monachii, und auf einem Gemälde des liindermor- 
des in derselben Gallerie liest man": Ez" G: P: 1611. Das P bedeu- 
tet: pinxit. 
Greuter, LOFBUZ, Zeichner und Maler zu Rom, der zur Zeit des 
J. Friedr. Greuter lebte. Dieser Iiiinstler stach nach ihm, und A. 
Clouet brachte nach seiner Zeichnung die Iianzel der St. Peters- 
kirche in Kupfer.  
Dieser Iiiinstler war um 1655 Mitglied der Akademie von St. 
Luca. 
Greuter, ChrlStOPh, Kupferstecher , dessen Lebensverhältnisse 
unbekannt sind. Im Cataloge des Grafen C. VV. Renesse-Breid- 
 bach wird ihm ein hl. Benedikt beigelegt, ein Blatt in fol. Er ist 
vielleicht eher Verleger, als Stecher, denn es ist den Buchstaben 
C. G. auf Stichen des M. Hager das exc. beigesetzt. Auch der 
volle Name steht auf solchen Blättern. 
Greuter , 
Theodor , 
Joseph Greuter. 
GPGVB, S. Greeve. 
GIBIIZB, Johann Baptist, beriihmter französischer Maler, geb. 
zu Tonneins 1726, gßST- 7-11 Pans 1805- Sein erster Meister in der 
Malerei war Landon zu Lytm, und dann ging er nach Paris, um 
an der Akademie seine Studien fortzusetzen. Erst spät, als cl." 
schon der Akademie angcreiht waij, fand er Gelegenheit Italien 
und Rom zu sehen, und nach seiner Rückkehr liess er sich in 
Paris nieder. Hier gründete er seinen Ruf durch verschiedene Ge- 
mälde mit Darstellungen aus dem gesellschaftlichen und häuslichen 
Leben, welche die Franzosen Tableaux de genre nannten, einß 
Benennung, die jetzt auch in Deutschland gewöhnlich ist, die 
aber zuerst bei Grenze und seinen Nachahmern angewendet wor- 
den zu seyn scheint.
        

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