Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1740879
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Grenville oder Greville, 
Lady Louise.  
Gresta, 
Anton. 
Grenville oder Greville, Lady Louise, Iiupferstecherin, S- 
Greville. 
,Gl'ßSdOIl im Supplenlente zu Fiisslyß Lexicon, ist Peter Louis Greve- 
don, genannt Henry.  
GEGSO, nach Basan ein Kupferstecher. 6er 1779 den h]. Hieronymus 
nach Guido gestochen hat. Wir kennen diesen Grese nicht weiter. 
GTBSGIH, CHSPIJF, _ein deutscher Maler, von welchem man, nach 
Fiisslfs Angabe, xn den Cabmeten schöne Köpfe findet. Er soll 
zu Besangon gestorben seyn, wann? wissen wir nicht. 
GPGSIG, l, Zeichner, nach welchem Mango 
lika Kaufmann roth puuktirt hat. 
das Bildniss 
der Ange- 
Gresly, Gabflßl, Maler von Lisle, wo er zu Anfang des 18. Jahr- 
hunderts geboren wurde. Von der Natur zum Künstler bestimmt, 
zeichnete er schon in früher Jugend mit der Feder und mit Kreide 
ohne Anweisung verschiedene Seenen, und endlich ergriff er auch 
den Pinsel. Er copirte die Natur täuschend, aber ohne Wahl, so 
wie er denn immer ohne Leitung war. Endlich ging er auf mehr- 
faches Zureden nach Paris, wo er bei dem berühmten Grafen Cay- 
lus Zutritt fand. Hier sah er zu seinem Erstaunen eines seiner 
Gemälde zum Werke eines berühmten alten Künstlers gestempelt, 
und das Aufsehen war daher gross, als Gresly sich den Urheber 
nannte. Das Bild stellte einen Alten vor einem Zahnarzt vor, und 
als Beweis der Autorschaft malte der Künstler das Gegenstück. 
Jetzt war Gresly der Gegenstand der Neugierde, und die Kunst- 
liebhaber suchten seine Gemälde. Diese sind zahlreich, und der 
grösste Theil entstand in Besaneon, da es dem Künstler in Paris 
nicht gefiel. Seine Bilder stellen gewöhnlich Seenen aus dem ge- 
meinen Leben vor, aber trefflich gemalt. Im historisehen Genre 
leistete er weniger; aber einige Copien grosser Gemälde, die er 
mit Genauigkeit ausführte. sind auszuzeichnen. 
Gresly starb 1756. 
GPGSSE, l, Zeichner um 1775, wohl der obige Gresle, diqbeicle 
im Cabinet Paignon Dijonval erwähnt werden. Dlango stach nach 
seinen Zeichnungen die Omphale von A. Kaufmann. Im Supple- 
mcnte zu Füsslfs Kiinstlerlexicon heisst es, dass Mengs nach ihm, 
einem englischen Maler, eine Angelika gestochen habe. Diese; 
ist wohl ein Irrthum. 
GPBSIEI, AUIOH, Historienmaler, geb. zu Ala in Tyrel 1671, gesg, 
1721. Er studirte _seine Kunst in Verona, _uncl 1697 ging er nach 
Ale zurück, wn seine (Tzemälde jetzt mit Beifall aufgenommen wur- 
den. Im Jahre 1701 ging er nach Venedig, um die Meisterwerke 
jener Schule zu besehen, und mit Kenntnissen bereichert kehrte 
er zum zweitenmal in seinen Geburtsort zurück, wo er zahlreiche 
Aufträge erhielt, bis ihn 1720 der BiSChOf von Speyer als Hofme- 
ler berief, eine Stelle, die er nicht ein volles Jahr behielt, da ihn 
die Hofkabaleia zu todt ärgertcn. Von ihm gemalt ist der Plafond 
in der Hofkapelle zu Brixen, die Kirche del-Carrnine zu 'l'rient 
 und ein Theil der Kirche della Trinitä zu Secco. Auch Oelbilder 
finden sich von ihm, in denen der Heichthunl der Erfindung, die 
Lebhaftigkeit der Farben, die Anmuth und Leichtigkeit des Aus- 
drucks gcriihmt werden.
        

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