Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1740847
Gränöe , Jean 
Jacques 
Gränäe, J. 
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ärinnet, DBuuillard , Dänzel, Ul-Emperereur, Dupuis, Fessard, 
 lpart, ennel, l{e_ nault u. a. 
La Grenee hat siilbst einige Blätter geätzt. 
St. Petrus und St. Hieronymus, 2 Stücke in 4. 
lNTaria mit dem schlafenden Jesuskinde, nach Guide, Medaillen, 
in 4. 
Die sitzende Madonna mit dem Binde, k] Pol. 
gie ghziritaguiad die Gerechtigkeit, 2 B1. in 8.  
zis er 0a 's, u. 12. 
Ein Baichanal, qu. (ilbl. 
Der sitzende Alte, (III; 12. 
Ein IEClJrICS Frauenzimmer vor dem Spiegel, nach Eisen braun, 
in avismanier . 
1 V V  y 8    
(JPGOCG, Jan ilElCqUGS 1a, Historieninaler, der-jüngere Bruder und 
Schüler des Obigen, von welchem man 1771 zuerst öffentlich Ge- 
mälde sah. Seine VVerlie gefielen wegen ihrer Zierlichkeit und 
Heiterkeit: l Die Frlzinzesen fanden in seinen Cumpostionen eine 
gewisse ieienswiirciglaeir, welche neben der brillanter: Farben- 
gebung die Sinne schineichelte. Besonders Gefallen erregte er bei 
den Damen, deren Bildnisse er reizend darstellte. 
LanGrönäe, der jüngere, wurde Professor der alten Akademie, 
und sputer bekleidete er eine solche Stelle an der Speeialschule" zu 
Paris. Der Tod ereilte ihn um 1810. Man hat von seiner Hand 
eine bedeutende Anzahl von Werken, und einige (lerselben sind 
auf Marmor und Glas (in Oelfarben) genizilh- Er verstand auf 
Marmor alle Arten von Zeichnungen zu incrustircn, so dass sie 
fast unzerstörbar sind. Im Jahre 1800 sah man sein Gemälde der 
Muse Ernte, auf Marmor dargestellt, und 180-1 jenes, welches den 
aus dem Bade kommenden Archimedes vorstellt, das nicht siiwohl 
Feile], als seine Pariser Qrazien. Er malte auch den Iiaiser hape- 
eon auf Marmor, wie ihn der Sieg krunt, und auf Glas malte 
er verschiedene Friese. Ein Altarbild mit lebensgrussen Figuren, 
den Tod des hl. Joseph vurstellend, war fiir den Hauptaltar der 
Carnieliterliirclie in der Strassc Vaugirard bestimmt. Dieses Ge- 
mälde rühmt Fiorillo wegen der heitern und gefiilligen Composi- 
Lion, eines der ersten religiösen Denkmäler, womit man in Paris 
nach der Bilderzerstürungsrvuth wieder Kirchen schmückte.  
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Grenee, Anthelme Frangois la, Higtßfien- und Genremaler, 
der Sohn von Lagrenee dem iilteren, wurde 1775 zu Paris gebu- 
ren. Den ersten Unterricht ertheilte ihm der Vater, und dann kam 
er zu Vincent, unter dessen Leitung er gute Fortschritte machte. 
Man hat von seiner Hand verschiedene Genrestiiclae, pnd Bildnisse 
in Dliniatur und Aquarell. Die rein historischen Stücke sind der 
geringere Theil seiner Werke. In seinen Genregemälden brachte 
er auch öfter Thiere an. 
Wir wissen nicht, oh dieser Künstler sich noch am Leben 
befinde; 1819 war er aber noch thütig. 
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Grmjfßcyl- B- 13; Ornamentenzeichner zu Paris, und derjenige 
Iinnstler, von welchem Füssly im ersten Supplelnentbanrle zum 
Irunstlerlexieoix im Artikel des jüngeren Lagrenöe sagt, dass er 
111d" VYiSSß, ob letzterer oder ein anderer 1805 für die Manu- 
faktur lll Sevres Zeichnungen von Formen und Zierathen gegeben 
habe. Gabet erwähnt in-i Diutionnaire des artistes franeais vom 
Jahre 1314 auch historische Compositionen von seiner Hand; er sagt 
aber nicht, ob Gemälde oder Zeichnungen, wahrscheinlich letztere, 
nämlich: die klugen und thüriehten Jlungfraucn; die Ansicht des
        

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