Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737555
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Gasparo. 
Gassies. 
ler des obigen Künstlers. In einer Kapelle der Carmeliter zu Ma? 
cerata zeigt man Gemälde von ihm, die 1594 entstanden. 
GGSPEITO, liupfersteeher zu Venedig um 1565, wo er fiir N. Nelli's 
Verlag arbeitete. Er copirte Mehreres nach Georg Mantuano. 
Von ihm gestochen kennt man: 
Die Schule von Athen und die Disputa, beide nach Rafael. 
Er konnte wohl mit Gasparo Alherti, der nach L. Agresti arbei- 
tete, Eine Person seyn. 
Gäspafä), Jühalln BaptiSt, Eine Person mit dem Maler Johann 
Casp. Baytist, der in England Lely's Baptist genannt wurde. 
GQSPG oder Gaspre nennen die Franzosen den Caspar Ponssin. 
G388, JOllaIlIl BälPtiSt, Meclailleur, der 111112780 zu St. Peters- 
 hurg arbeitete. Er fertigte eine grusse Sehaumunze auf den Gene- 
ral Otto Weissmanu. 
GRSVSB, französischer Baumeister, dessen zu Anfang unsers Jahrhun- 
derts ötfexitliche Blätter erwähnten. Seiner oder vielmehr der Zwil- 
lingsbrüder dieses Namens, gedenkt auch Fiissly im Supplemente 
zum Iiünstler-Lexicon, Gabet aber gibt im Diet. des artistes du 
19 siecle von keinem solchen Künstler Nachricht. Isandon, Anna- 
les l. 267, erwähnt eines Planes zum Pal aste der drei Cunsulen, 
der aber nicht zur Ausführung kam, weil es Napoleon für besser 
fand, allein zu wohnen. Der Plan zum Prytaneum, womit die Ar- 
chitekten Gasse An. IX. den Nacheifertmgspreis erhielten, ist in der 
Galerie d'architecture, und später versuchten sie in Rom einen 
Bestaurations-Plazi vom Forum des Nerva. 
Diesen Artikel konnten wir nicht genügend darstellen. 
6115591; 1111035, Landschaftsmaler von Helmont, der aber in Briis- 
sel arbeitete, wo er sich Ruhm erwarb. Dennoch sind seine Le- 
hensverhiiltnisse unbekannt. J. Binck stach 1559 sein Bild- 
niss, welches man in der Sammlung von Bildnissen vor 1572 ver- 
storbener Männer findet, die J. Wierix gestochen, und welche die 
Wittwe des J. Coch herausgah. Carl van Mander sagt, dass die- 
ser Künstler wenig gearbeitet habe, und dass der gelehrte Lamp- 
sonius sein Freund gewesen. Dieser nannte ihn Seneca. 
Seine Bilder sind in gothischem Geschmaclie ausgeführt, mit ei- 
 nem Monogramm und der Jahrzahl bezeichnet. Etliche Land- 
schaften wurden gestochen, in kl. qu- fol. mit J. Beck's Adresse. 
Gassers Franz und Mathlas! ZWßi Tyroler, von denen der eine 
Altarhlätter und StaFFeleibilder, der andere Portraite malte. Näher 
kennt sie auch das TyrolerJiiinstlerlexilton nicht. 
Ga-Ssles, Historien- und Genremaler zu Paris, und hier erlernte er 
bei Vincent und Lacour auch seine Iiunst. Er fing 1310 an mit 
 Bildern öffentlich hervorzutreten, und von dieser Zeit an sah man 
bei verschiedenen Gelegenheiten eine bedeutende Anzahl, wie aus 
dem Verzeichnisse zu ersehen ist, das Gabct im Dict. des zlrtistes 
du tgme siecle davon gibt. Seine Gegenstände wiiltlte er aus der 
heiligen und modernen Geschichte so wie aus der Geschichte des 
französischen Mittelalters. Auch Landschaften, architektonische 
Ansichten, Interioren etc. malt dieser liiinstler. 
Irn ersten Saal des Staatsrathes malte er die allegorischen Gestal- 
ten der Wissenschaften und Iiii-nste, des Aclicrbaues, des 11m1-
        

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