Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1740765
Greeve. 
Gregor , 
Gillis 
vSmak. 
35.3 
Man hat von seiner Hand Landschaften, die das Lob alle-r lien- 
uer erregten. 1 
Greeve; ein holländischer Kupferstecher, dessen Füssly im Supple- 
mente erwähnt, ohne Näheres zu bestimmen, was wir ebenfalls 
nicht kennen. S. Grect. 
Sechzehn Ansichten vom k. Landhause Loo. 
GTCH, IIIGFODyIIIlIS, auch Hieron. von Frankfurt, Formschnei- 
der und Maler von Frankfurt am Main , der um 1500 thE-itig war. 
Dieser Hieronymus Greif gab 1502 zu Strassburg, wo er eine Dru- 
ckerei hatte, eine Copie von Dur-er's Apokalypse heraus, mit dem 
Titel: Die heimlich olienbarung ichannis. Am Ende: Eyn Ende 
hat das buch der heymlichen offenbarung sant Johanssen die zweif- 
bottna und euangelisten. Gedruckt zu Strassburg durch Iheroni- 
nuin Greff den maler, genannt von Franlsfurt nach. Christi geburt 
1502 jor. Auf den ldlättern dieser Apokalypse steht ein Mono- 
gramm, das zu einigem Zweifel Anlass gegeben. Heller (Gesch. 
der Holzsch. und Leben Dürer Nr. lI. S. 657) findet es auffallend, 
 dass Brulliot und Bartsch dieses Zeichen dem H. Greif beilegen, 
da kein G iirdemselben enthalten sei. Auf den ersten Blick 
möchte man die Buchstaben M. F. herausfinden, allein das Mono- 
gramrn kann auch mit: Jeronymus von Frankfurt erklärt werden. 
Dabei bleibt aber noch immer die Frage zu erörtern übrig, ob 
Greif die Blätter wirklich selbst geschnitten, oder ob er nicht viel- 
mehr die Zeichnungen nur auf die Platten gerissen. 
Einige erklärten dieses Nlonogramm für Johann van Franck, an- 
dere für Jakob Meydenbach und für Math. Grünewald.  
Es gibt von dieser Apokalypse frühere Abdrücke ohne Text auf 
der Rückseite und ohne Numer oben rechts. 
GTBglIOUZO. S. B. Castiglione. 
Gregolre, Achllles Benat, Maler zu Paris um 1720. Er machte 
 sich als Restaurateur berühmt. 
GITJgOIIG, P8111, Landschafts- und Portraitmaler zu Paris, der schon 
zu Anfang unscrs Jahrhunderts mit Gemälden hervortrat. Diese 
bestehen in Bildnissen, Landschaften und auch einige Genrestücke 
malte er. Etliche Stücke, wie die Madonna della Seggiola nach 
Rafael, führte er aufSeidenstoff aus, und daher ist es wahrscheinlich 
jener Gregoire des Fiissly, welcher 1805 die Kunst erfand, Gemälde 
in Sammt darzustellen. Gregoire isttaubstumm. Im Jahre 1819 
war er noch thätig.  
Gregolettl, Maler zu Venedig, und einer der vorziiglichsten jetzt 
lebenden venetianischen Künstler. "Man hat von diesem Künstler 
Historien, Bildnisse und Genrestücke, die in verschiedenen Besitz 
kamen. In letzter Zeit malte er für dieneue Cathedrale in Erlau 
ein Altarbild.  
Gregor, GllllS Smak , Zeichner und Maler, wurde 1770 zu Dort- 
rßßhl geboren. Er lernte die Anfangsgründe der Kunst bei seinem 
Oheim J. van Stry; aber in seinem 20. Jahre verlegte er sich mit Ei- 
fer auf die Malerei, wobei ihm die freundschaftliche Unterweisung 
der Maler Versteegh und van Leen besonders wohl zu statten kam. 
In der Folge liess er sich in seiner Vaterstadt nieder und malte 
da schöne Landschaften mit Figuren und Thieren, die in ver- 
schiedenen Cabineten des In- und Auslandes zu finden sind. 
Naglcfs Künstler-Lax. Bd. V. 23
        

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