Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1740702
Greef, 
Jan: 
Grreen , 
Valentin. 
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 sollte , da er in beiden schon Fortschritte gemocht hatte. Er ent- 
schied endlich für die Baukunst, und durch Ludwig Napoleon fnlltl 
er Gelegenheit sich in Paris in derselben auszubilden, Was er auch 
auf das eifrigste zu bewerkstelligen suchte. Er blieb einige Jahre 
in Paris, besuchte dann Italien und endlich kehrte er ins Vater- 
land zurück, wo er als Inspektor über die Admiralsgebäude auf- 
gestellt wurde. Später baute er das Lustschloss zu Soestdycls, und 
auch den Neubau der k. Residenz im Ilaag leitete er. 
In der Folge wurde er Professor an der k. Artilleriesehule zu 
Delft, doch war er 131g wieder zu Gravenhag mit dem Balle der 
Residenz des Erb rinzen beschäftigen Van Eynden und Van der 
Willigen Gesch. d)er vaderl. Schilderkunst III. 255. 
GTBEU, Valentin, Zeichner und Iiupferstecher in Schwarzkunst, und 
Tuschmanier, geb. zu London um 1707, gest. daselbst 1800. Dic- 
Ser Künstler brachte mit Earlom die Schabemanier auf den höch- 
sten Grad der Vollkommenheit. Er leistete gleich Gutes in der 
Historie, wie im Portraite, und dazu kommt noch, dass diese trelilich 
behandelten Blätter auch nach vorzüglichen Meistern gefertiget sind. 
Sein Werk ist beträchtlich, fegen 250 Blätter stark, aber in ganz 
guten, besonders in Probeab rücken, sehr selten. Viele seiner Orl- 
ginale fand er in der berühmten Düsseldorfer-Ballerina, denn er 
erhielt ein Privilegium, 80 Stücke derselben in schwarzer Manier 
zu stechen. Später kehrte er nach London zurück, wo er schon 
früher Mitglied der Akademie war. Der Churfiirst von Bayern er- 
theilte ihn den Titel eines Hofkupferstechers. _  
Die Verlobung der heil. Catharina, nach Procaecim, fol. 
Die Anbetung der Hirten, nach Murillo, fol. 
Die Verkündigung, nach F. Baroccio, 1778. gr- fel- 
Die Geburt Christi, das Gegenstück, nach demselben. 
Maria und das Jesuskind, nach Dominichino. 1774. fel- 
Der Täufer Johannes mit dem Lamme, nach Murillo, gr. fol. 
Der betende Eremit, nach P. F. Mole, 1777, gr- fol. 
Die Himmelfahrt Maria, nach demselben, 1176, gr. fol. 
Die Grablegung Christi, nach L. Qarracci, 1775, gr. fol. 
Venus und Cupido, nach Aug. Carracci, 1785, gr. fol. 
Venus auf dem Wasser, nach A. Bellucci, 178d, gr. fol. 
 Cupido und Psyche, nach demselben, das Gegenstück. 
Die Zeit beschneidet dem Amor die Flügel, nach A. van Dyck, 
1778, gr. fol. 
Die holländische Tabagie, nach Teniers, 1778, qu. fol. 
Bauern, welche rauchen und spielen, nach demselben, 1779. de! 
Gegenstück.  
Die holländische Schule (a dutch school), reiche COIIIPOSIIIOÜ: 
nach J. Steen, 1772, gr. qu. fol.   
Der Ilabiner, nach Rembrandt, 1774, gr. fol. 
Der Mönch, nach Rubens, 4. 
Die Heimsuchung der Elisabeth, nach Rubens Gemälde in der 
Cathedrale zu Antwerpen, 34 Z. hoch , 11 Z. breit- 
Die Darstellunrr im Tempel, nach dem Altarbilde des Rubens in 
derselben liii-bhe in gleicher Grösse. 
Die 311'556 Iireuzalainehmung von Rubens in der Cathedrale zu 
Antwerllen. 1790. H. 51'; Z., Br. 20 Z. (In der Schwarzen- 
bertfschen Auktion 12 Thlr.) 
D" Sterbende Heiland, am Fusse des Kreuzes Maria in Ohn- 
 er er Fee,  e M-  D 
 D g es heil. Stephan, nach B. West, 1776- e! 
schonstc und seltenste Werk des Meisters, gr. qu. fol.
        

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