Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737545
Gasnier , 
Carl 
Franz 
Gasparini, 
Sebastiano. 
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Gasnier, Carl Franz, Blumenmaler, geboren zu Paris 1789, ver- 
liess sein Vaterland 1811 und seitdem blieb er im Grossherzogthum 
Baden. wo er sich forhviihreiid mit der Kunst hescbäftiget at, 
Mehrere Souverains und Fürsten Europtfs besitzen von seinen 
lmslharen Atlnarellmalereien, wo er die Natur sehr genau nach- 
gealimt hat. Sein (lulorit ist hauptsächlich zu bewundern- 
WQS ihm noch mehr die Achtung seiner Mitbürger erworben 
hat. ist die Einrichtung einer Feiertagsschulein Mannheim, WPIChC 
er 1829 auf eigene Kosten, zum Besten der Professionisten jeder 
API gegründet hat. Er hat auch eine Zeichenmethßde erdachty- 
welche auf Geometrie und praktische Erfahrung beruhßi, und 
einen vernünftigen Schüler in Stand setzt (in einein Zeitraum 
von vier Monaten), jeden Gegenstand mit Reinheit, "Geschnlaßk 
und Geist zu zeichnen. Es wiäre zu wünschen, dass dieser Kunst- 
ler Seine lYlethode veröffentlichen liesse. Seine französischen Ge-" 
dichte finden auch viel Beifall.  
GaSnler, PGICT  Maler von Paris, der sich als Bild: 
niss und Decorationsnialer Achtung erworben. Er ist der Vater 
und erster Lehrer des obigen Iiiixistlers. 
GaSPaP, lYlaler von Palenzia, G. Becerra's Schüler. und als solcher 
ßrwiihnuugsvviirdig. Die näheren Verhältnisse dieses Künstlers ken- 
nen wir nicht. 
GöSpari, Jühann Paul, Decorationsmaler, der um 1770 zu Mün- 
chen in churfürstlich  baverischen Diensten stand. Er war Hof- 
theatermalei- und besonders geschickt in Darstellung schauerlicher 
llierker. Cuvilliers jun. stach nach ihm Dekorationen, und G. Ki- 
llün das Bildniss des Iiiiltstlers. 
Gasgilfl, Peter, Maler, Baumeister und Iiupferstecher von Vene-z 
ig, der in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts arbeitete. 
Er scheint bayerische Dienste gesucht zu haben, und 1771 eignete 
er dem Churfiirsten Carl Theodor eine Folge von 14 geätzten ar- 
chitektonischen Blättern zu, deren Darstellungen er von antiken 
Gebäuden entnahm. Sie sind mit P.Gasp. inv. del. et sc. bezeich- 
nßi- Die Figuren sind von J. Lante. 
Dieser Künstler scheint mit dem Joh. Paul Caspari in Lipowskfs 
Iiiinstler-Lexicon nicht Eine Person zu seyn. 1  
Gaspannl: GEISPBPG, Maler von Macerata, nach Lanzfs Versi- 
cherung ein bedeutender Künstler, der um 1585 blühtß- Er ge- 
hurt einer adeligen Familie an und die Malerei soll er bei G. Ser- 
Hioneta erlernt haben; denn er gleicht in der Malweise diesem 
Ifunstler, nur ist er weniger vollendet in der Ausführung. In S. 
Yerlanzio di Fahriano malte er in zwei Capellen, und das beste 
älld darunter ist die Heilung der Kranken durch Petrus und JoÄ 
armes, schön in der Composition, hie und da an Rafael erin- 
ä-emd- In seiner Vaterstadt binterliess er bei den Conventualen 
le Wllndniale Christi und seine Verwandten erhielten etliche Zim- 
merblltier. i 
Im 25Stßn Bande der Antichita Picene wird seiner mit vieler Ach- 
tung erwähnt. 
Gasparu"; Sebastiano, Maler, der um 1600 zu Ascoli arbeitete. 
für War aus Macerata und Zögling des Cav. Pomarancio. Er malte 
die Hallelle des heiL- Bian-io zu Ascoli, allein Lanzi glaubt, dßäs 
dieser Gaspariili mit Giusriappl Bastiani Eine Person sei, dem 5611i!-
        

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