Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1740548
Grandi , 
Johann. 
Hieronyfwnus. 
Grandjean , 
Team. 
331 
fung der Eva vorstellt, das Gcniiilde lYIichel Angelrfs in der Six 
tinla, obgleich auf dem Holzschnitte: Hieroniino de Grandi pinxit 
ste it. 
Grandi, Johann Hieronymus, Bildhauer, Edelsteinschneider und 
Punzenarbeiter in Padua. der 1560 im 52sten Jahre starb. Er fer- 
tigte kleine Bildwerke und getriebene Arbeiten in Gold und Silber. 
Sein Onkel Vincenz war in gleichen Arbeiten berühmt. Dieser 
überlebte ihn; denn man weiss, dass er dein jiingern Grßhdi 
ein Grabmal setzen liess, wie Hossetti versichert. 
Grandi, Paulma, Malerin zu Venedig um 1650. die Boschini der 
Lebhaftigkeit ihrer Figuren wegen rühmt. 
Grandi, Garl, Kupferstecher zu Rom um 1756, aber nur ein mit- 
telmiissiger Künstler.  
Blätter von seiner Hand sind in den Gedichten zu Ehren des 
Maria di Nealco Pastore Arcade.   
Das Bild der Maria vom guten Rath. 
ßeato Pietro Ilegalato in Gloria.  
Das Jesuskind in der Krippe. 
Das Bildniss des Priesters G. B. Scafali di Fuligno, in dessen 
Lebensgeschichte.   . 
Das Bildniss des Carmeliters Angelo Paoli, wie er Almosen gibt. 
Einigg Blätter in der Iconologia del Cav. Cesare Ripa Perugiuo 
176    
Die heil. Jungfrau sitzend, mit beiden Armen das Jesuskind hal- 
tend, fol.  
Grandi, Ferdinand, Iiupferstecher, dessen Lebensverhältnisse un- 
bekannt sind. Er stach kräftig und schön jenes Bild der; Caritas, 
welches Hofrath Hirt als Correggids Werk erklärte. Dieses ge- 
schah im letzten Decennium des verwichenen Jahrhunderts, das Bild 
soll aber von Unterberger herrühren. Vergl. Göthe's Kunst und 
Alterthum H. 2. S. 25. 
GTandi, Vincenz. s. 101.. Hieran. Grandi.   
Gfäüdieäln, Jean, Zeichner und Maler, geb. zu Amsterdam 175;, 
gest. zu PtO-U] 1781. Er stammte von französichen Eltern ab, die 
mehrere Iiinder hatten, von denen aber Jean sich der liunst- zu- 
wendete, zu welcher er schon frühe grosses Talent zeigte. Das 
Zeichnen lernte er bei dem Landschaftsmaler Jakob Verstegen, und. 
mittellos, wie er war, musste er sich frühe durch Portraitiren, durch 
Arbeiten für den Iiunsthandler de Groot, seinen Unterhalt Vverschaf- 
fen, aber schon diese ersten Arbeiten erwarben ihm viel Beifall- 
Später kam er zu Jurian Audriessen, bei dem er grosse Fortschritte 
machte. Auch an der Zeichenakademic gewann er drei Preise. 
Jellt erhielt er Aufträge zu mehreren Gemälden und Zeichnungen, 
 'und.eines der ersteren war ein Fainilienstück, welches er für Herrn 
Rhone ausfiihrte. Für Jean Tersteeg, Dirk Versteegh und Pieter 
Calkßen malte er um diese Zeit historische Stücke, "so wohl heili- 
Gen als profanen Inhalts und schon im 25sten Jahre wurde sein 
Talent zur Historienmalerei allgemein anerkannt. Vun dieser Zeit 
an lieferte er mehrere schätzbare Werke, die in die Hände der 
lruustlreunde iibergingen, und darunter auch Landschaften mit 
lllstoflsfihel" Sllßäge. In der Folge reiste er nach Düsseldorf, um 
d!" Sllllüllq der dortigen Gallerie zu betrachten, und hier war e! 
 euch, WO In die Werke der italienischen Meister antrieben, h!" 
11911 111 beällßheü. Im Jahre 1779 kam er nach Civitä Vecchia-
        

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