Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1740379
 
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Grace , 
Grado , 
Philipp 
schaften trefflich staflirt sind. Gx-abau gehört überhaupt zu den 
vorzüglichsten Iiiinstlern seines Faches. 
Grace, Aq englischer Portraitmaler, nach welchem J. Smith das 
Bildniss von Ch. llaxllieson gestochen hat. 
Grachs, JIL, ein unbekannter Maler, angeblich aus Rembrandfs 
Schule, von Welchem in der gräflich Firmianischen Sammlung zu 
Leopoldskron der Kopf eines jungen Mannes sich belhnd, mit 
1645 bezeichnet.  
Gfaßht, Jaküb Van der, ein niederländischer Maler-aus Greven- 
haag, wo er zu Anfang des 17. Jahrhunderts geboren wurde. Man 
kennt diesen Künstler nur  durch ein anatomischesWerk, das 
155!!- im Haag unter folgendem Titel erschien: Anatomie der uiter- 
lyke deelen van het menschelycke ligchnam iten rhenste van Schil- 
dc-rs , Beeldhouwers en Plaatsnyders door Jacob van der Gracht. 
i Die Platten zu diesem Werke ätzte er selbst. Gemälde kennt 
man in Holland von ihm nicht, vielleicht aber finden sich deren 
noch im Auslande; denn der Künstler sagt in seiner Vorrede, dass 
er sich mehrere Jahre auswärts aufgehalten habe. Vielleicht wer- 
den seine Bilder auch Andern zugeschrieben, wenn er sie nicht 
bezeichnet hat.  
Gracht! Qulnn Van der: ein unbekannter Künstler, von wel- 
chem in G. Braun's Städtebuch IV. 7 eine Abbildunäivon Bethune 
zu sehen ist. Wir kennen nicht mehr von diesem iinstler. 
Gradilla, Juan Martinez de, ein spanischer Maler des 17. Jahr- 
hunderts, Schüler des F. Zurbaran. Seine Gemälde, Werke von 
Bedeutung, sind heut zu Tage sehr selten, da mehrere unterge- 
gangen, andere durch Restauration verdorben sind. 
Gradizzi, Pietrß, Maler von Venedig, wurde von Elisabeth II. nach 
St. Petersburg berufen, um in dem kaiserlichen Sehlosse verschie- 
dene Plafonds zu malen.' Seine Gemälde sind gut eompomrt und 
eben s_o gut gezeichnet, aber schwach im Colorite. 
Dieser liiinstler starb 1780 im Vaterlande; sein Sohn Fran- 
cesco aber blieb in St. Petersburg, wo er an GrimmePs Stelle lIl 
die Akademie aufgenommen wurde. Nach ValerianVs Tod malte 
er auch für die Hofbühne. DasVfodesjahr dieses Iiiinstlers haben 
wir nicht erfahren. 
Gradizzi, Francesco, s. derpvgg-hergehenden Artikel. 
Gradner, D-, ein englischer Maler, dessen Füssly im Supplement- 
bande erwähnt. Dieses ist eine Verwechslung mit Gardner. 
GradQ, Francesco dß, Kupferstepher, angeblich ein Niederlän- 
der, der zu Anfang des 18. Jahrhunderts in Neapel arbeitete, so 
wie seine Söhne Bartolome und Archangelus. 
GFEIdO ,  (16, Iiupferstecher zu Neapel, des im vorherge- 
henden Artikel erwähnten Bartolume's Sohn, stach die Bildnisse _zu 
Bellori's Biographien der neueren Maler, die 1728 zu Rom erschie- 
nen, und auch für das Museo Ercolano arbeitete er nochnflßSSßll 
Vollendung er aber niehtlerlebte. Man halfvon diesem hunstler 
auch ausserdem verschiedene blätter. Eine Allegorie stellt einen 
jungen Fürsten mit einem springenden Pferde am Meere dal'-
        

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