Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1740282
G0 urlier , 
Charles 
Pierre. 
Gousse , 
Thomas. 
305 
welche er liefert, bestehen in Landschaften und Interioren, wie 
solche von Iiirchen, Klöstern etc.   
Govrllßr, Charles Pierre, Architekt, wurde 1186 zu Paris ge- 
boren. Dieser Iiiinstler ist einer der Herausgeber der Choix d'ödi_- 
fices construits ou Projetes en France, extrait des archives du con- 
seil des batimens civils public par Gourlier, Biet, Grillen et Tar- 
dieu, gravc sous la direction de M. Clcmence. Paris 1826 und 
die folgenden Jahre. Diese Sammlung belief sich 1833 schon auf 
29 Lieferungen, und man glaubt, dass sie auf noch einmal so 
viel anlaufe. Jede Lief. hat 6 Blätter in fol. Gourlier machte sich 
auch um den Strassenbau verdient. Er ist Professor an der Cen- 
tralschule der Künste und Manufakturen. Als praktischer Archi- 
tekt führte er die Inspektion bei der Restauration der Purte St. 
Martin und beim Baue der Börse. In letzter Zeit hatte er den 
Titel: Architectg des greniefs de röserve et raparteur  secrctaire 
au Conseil des ätimens civi es. 
GOUITIIOIIÜ, Jean de; Formschneider, der gegen das Ende des 
16. Jahrhunderts lebte, dessen Papillon I. 156 erwähnt, ohne Nä- 
heres iiher ihn zu bestimmen, was auch in Heller's Geschichte der 
Holzschneidekunst S. 245 geschieht. Die Werke dieses Künstlers 
sind lllltißlüßlll Monogramme bezeichnet, und dieses ist demjeni- 
gen ähnlich, welches Bartsch P. gr. IX- 421. als das eines unbe- 
laannten Künstlers anfiihrt. Dieser arbeitete nach Tobias Stiuimer, 
und nach Bartsch an Blättern, die sich in der deutschen Ueber- 
setzung des Livius finden: Titus Livius und Lucius Florus. In das 
Deutsche übersetzt, fol. sine loco et anno. Dass dieses Zeichen 
wirklich den J. Gourmontbedeute, glaubt Brulliot Dict. des mo- 
nogr. III. App. I. 266. durch ein Titelblatt mit demselben Mono- 
i gramm beweisen zu können. Dieses stellt architektonische Orna- 
mente vor, Festons und Arabesken, in welchen man sechs Genien 
sieht. Das Buch mit diesem Blatte erschien zu Paris unter dem Ti- 
tel: La Gcomance, abrdgce de Jean de la Taille de Bondaroy etc. 
A Paris. Pour Lucas Breyer 1574, 4. Das Bildniss Bondaroyk und 
die Vignette mit dem Löwen in diesem Werke scheinen von einem 
geringeren Künstler zu seyn, als Gourmont. 
Dasselbe Zeichen findet man auch auf einem Blatte, welches 
drei Pfeifer mit Federmiitzen vorstellt. 
Fiissly erwähnt die Bildnisse der Cardinäle Carl II. von Bour- 
bon und von Vcndome. 
Alle diese Blätter, die wohl nicht das ganze Werk des Iiiinst- 
lers ausmachen , sind in Holz geschnitten; aber es gibt auch Iiu- 
 pferstiche , die ein solches Monogramm und den Namen J. D. Gour- 
mont tragen. Das Zeichen haben: 
Venus und Cupido. H. 6 Z. 7 L., Br. 3 Z. 10 L. 
Zweizruhcäide Bauern: Post laborem quies. H. 2 Z. 11 L., Br. 
2 . l -  
Adam und Eva am Fusse des Baumes von der verbotenen Frucht 
ßSSend. Auf diesem Blatt stehen neben dem Zeichen die Worte: 
ourmont excudit. H. 7 Z. 1 L., 'Br. 4 Z. d. L. 
GOuFnay-l G's ein französischer Künstler, radirte ein grosses Cru- 
clüxi. an.welßhem nur der Kopf, so wie die Hände und Fiisse auf 
gewollflllßhß VVeise schrailirt sind, alles übrige ist aus Zahlen und 
Buchstaben zuiammengesetzt oder mit kleinen Punkten bewirbt- 
Vifir laenneirdiesen Künstler nicht näher als Ganclellini, der diese 
Nachricht beibringt.  
GOUSSC; Thomas: Maler zu Paris, vielleicht. Eine Person mit ei- 
IVnglerÄs Iizfinstler-Lex. V. Bd-  20
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.