Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1740202
Cottingham , 
Goitwigk , 
Johann 
Georg. 
297 
Gotti lebte meistens in Reggio, und auch naclrMessina wurde 
gr berufen. Hier führte er mehrere Gemälde aus. einige in Guidds 
Styl, _aber schwächer als die jenes MeisterS. Der Tod ereilte ihn 
1656 in Beggio.  
Gßmngham, L- N-, Architekt zu London, der uns durch ein ar- 
chitektölaisches VVerk bekannt ist, unter dem Titel: Plans, eleva- 
tions, sections and dctails of Hing Henry seventh's Chapel at 
Westminster, gr. fol. Die Zeichnungen dieses kostbaren Werkes 
sind roh und geschmacklos. 
GOÜIOb , Ernst , Maler und Iiupfex-stecher, wurde 1744 zu Glogau 
geboren. Sein Meister war Oeser in Leipzig, und er selbst übte 
in der Folge hier seine Kunst. Seine Gemälde bestehen in Land- 
schaften und Bildnissen, in Oel und Pastell. Man hat von ihm 
auch radirte Blätter und solche in Levismanier. 
Die Anbetung der Hirten, in Lavismanier, gr. 8. ' 
Etliche kleine Bilder in Aquatinta, nach Le Prince. 
 Vier Blätter im Geschmacke von Ostade, nach Trautmann. 
f Der Prophet von Bethel, nach RexnhrandUs Zeichnung. 
Drei Gebirgslanclschaften.  
Das Innere eines Bauernhauses.  
Drei Apostelköpfe. 
Gottschalk, Frleclrxch, Bildhauer, der um 1776 zu Berlin unter 
'I'assaert arbeitete. Er bossirte Bildnisse sehr ähnlich in Thon. 
Gottschiek, Johann Christian 1360121111111, Kupferstecher zu 
Dresden , der-1?76 zu Nicdergorbitz geboren wurde. Er war Schii- 
ler der Akademie in Dresden und Pensionär derselben. Man hat 
von seiner Hand verschiedene Bilder im: 
Augusteum von Becker. i 
Johannes in der Wüste nach Raphael, 1815 für ein Gedicht von 
Iirummaeher gestochen.  
Der Christuskopf nach Guido Beni. 
Das Bildniss von Gerhard Iiügelgexx, nach dem Gemälde dieses 
unglücklichen Künstlers. 
Das Portrait des Dichters Tiedge, nach Weitsch, zwei vorzüg- 
liche Blätter. 
Johannes der Täufer, nach Grassi, 1827. 
 Verschiedene Vignetten.  
Gottwald, CllrlStOPh, Iiupferstecher und Arzt, der 1636 zu Dan- 
zig geboren wurde, und 1700 starb. Er hatte ein bedeutendes Na- 
turalienkabinet, und die Gegenstände desselben machte er in einem 
liupferwerke bekannt, in welchem mehrere Platten von seiner Hand 
auch gestochen sind. Dieses mit dem Bildnisse des Dichters von G. 
Edelink versehene Werk hat den Titel; Museum Gottwalclianum 
 s. 1. et. an. (Gedani 1714) fol. Dieses Buch ist sehr selten, da es 
z)" Herausgabe nicht fertig wurde. Es enthält ausser dem Bildnisse 
Cm Tltßlkupfer, 49 conchy]. und 62 anatom. und zoolog. Kupfer, 
Ohne Text Später erschien es unter dem Titel: Die Conehylien, 
Seesterne und Meergewäehse der ehemaligen Gottvvaldianischen Na- 
llllfallenmrmmluflg. von J. S. Schröter. Nürnberg 1782 mit 2 Portrw 
und ÖQ IIPf- 
Goüwläk: Johann Geßrg, Architekt zu Prag, wo er verschie- 
dene schöne Gebäude errichtete. Im Jahre 168d wurde er von ei- 
nem betrunkenen Soldaten erschossen.
        

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