Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1740191
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Goüard. 
Gotti, 
Vincenzo. 
gennmnaen: Jakob niit dem Enge] ringend. Seine Arbeiten ärndten 
vorzügliches Lob, die Statuen sowohl, als seine Büsten. Im Jahre 1851 
stellte er den Athamas im Wahnsinn vor,_ elnhMax-morbild, Die 
grössere Zahl seiner Werke besteht jedoch m Busten. 
Gottard, s. Cottard. 
Gottardi, Johann 9 ein Maler von Faenza, nassen Titi nur oben. 
hin erwähnt. In St. Agostino zu Rom ist em Altarbild von sei- 
ner Hand. 
Gülimvenl: G's Maler und Abbate von Imola, der bei V. Bigai-i 
die lVTalerei erlernte. Im Jahre 1796 gewann er in der Clemßntina 
zu Bologna alle Preise, wir wissen aber nicht, wie er spätep die 
Kunst betrieben. 
GOÜCbCWQhT, Ferdinand, Maler zu München, wo er 1600 bei 
P. Candito seine Kunst erlernte, und noch 1611 stand er diesem 
IYIeister als Gehiilfe zur Seite. Er fertigte die Cartons zu den Ta- 
peten, welche damals für die Metropolitanlsirche ausgeführt wur- 
den, und zwar in der 1605 zu München errichteten Hautelisse-Ma- 
nufactur, iiher welche wir zu seiner Zeit genaue Auskunft geben 
werden. Lipowshy (Bayerisches Iiiinstler-lhexicon) will wissen, 
dass dieser Gotthewahr 1672 gestorben, was wohl kaum richtig 
ist, weil wir in den Akten des k. Ileichsarchivs schon nach 1611 
keine weitere Spur mehr von seinem Daseyn fanden. Wenigstens 
scheint er von dieser Zeit an nicht mehr in den Diensten des Ho- 
fes gestanden zu haben. 
Ein Franz Gottbewahr, nach Lipowslsy der Sohn des Obigen, 
kommt im Stadtzunlthuch von München vor. Dieser soll 16g? ge- 
storben yscyn. 
Gottfrid, l, Zeichner zu Wien um 1780. J. B. de Poilly stach 
nach ihm ein Medaillon mit dem Bildnisse des Grafen von Dann: 
Solo dispersit incessu. 
Gotthardt, F- l, Bildnissmaler zu_Trier, ein geschickter Künstler 
unserer Zeit. Er versteht es, sein Individuum charakteristisch und 
von geistiger Seite im Bilde zu fassen. Auch die Einfachheit und 
Genauigkeit in der Behandlung ist zu loben. Man hat von seiner 
Hand auch Gcnrebilder. 
GOUII, BEICCIO, Maler zu Florenz und B. Ghirlandajds Schüler. 
Er arbeitete nach Vasari um 1530 im Dienste Franz I. von Frank- 
reich. 
GOUII, CÜSmÜy Maler und Architekt zu Florenz, Schiilcr von BI 
Barhatelli. Als Maler verdient er nicht viel Beachtung, in der 
Baukunst aber machte er Aufsehen, besonders in Gartenanlagen, 
und auch in der Hydraulik. Um 1660 wurde er von Philipp IV. 
nach Spanien berufen. 
GOIJII, ÜQrlQÄAi-chitelafur- und Decorationsmaler, der in veßchie. 
denen italienischen Stadten malte, wie man in der Felsina Pitu-ice 
27. liest. 
GOIIEI, VIIICEIIZO; Maler von Bologna, wg er um 1530 geboren 
wurde und D. Calvart zum LYIeister hatte. Hierauf" ging er mit G. 
Heni nach Rom, wo er mit Iieifhll einige Gemälde fertigte. Er 
malte für verschiedene Städte Italiens , und die Iiirchenbilder, (lie 
(r hinterließ, belaufen ßich auf 218, denn er war ein Schnellinalcr.
        

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