Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1740140
Gonzalez , 
Don 
J ose 
Garzia. - 
Goodal, 
Edwvard. 
291 
Gonzalez: Don Jüse 631'113; ein spanischer Maler und Kupfer- 
SlßCl101',_ [lessen Brulliot erwähnt, ohne Näheres angeben zu kön- 
nen; Von seiner Hand sind folgende correkt gezeichnete und mit 
breiter Nadel gefertigte Blätter. 
Hain tödtet den Abel. 
Der mit Dornen gekrönte Heiland an einer lNIauer sitzend, nach 
links gewendet, schön radirtemBlatt. H. 8 Z. 8  Br. Ö Z. 
Ein nackter Mann mit dem Violoncell. 
Dieser Iiiinstler fertigte noch andere Blätter, die. wir aber nicht 
verzeichnen können. Mehrere solcher Arbeiten erwarb Frhr. v. 
Nagler in Berlin für seine berühmte Sammlung. 
GOIIZEIIbEIClI, Harl Arnold, Kupferstecher zu Paris, der aber 
1806 zu St. Gallen in der Schweiz geboren war. Er lernte die 
Jknfangsgründe der liunst bei J. Lips, und dann bildete er sich 
unter der Leitung Forsteüs weiter zum geschickten Künstler. Man 
hat von ihm gestochen ein Bildniss BafaePs, nachdem Gemälde 
im französischen Museum. Im Jahre 1856 stach er mit Lips die 
Scene nach Tell's Apfelschuss in Altdort, nach L. Vogel's schönem 
Gemälde, gr. fol. 
GOOOlI, J-y ein englischer Iiupferstecher, dessen Lebensverhältnisse 
wir nicht kennen. Er stach verschiedene Portraite, die mit der 
Jahrzahl 1786 und 1787 bezeichnet sind. Sie tragen die Initialen 
J. G. oder den vollständigen Namen. 
GOßd, T. G2, ein berühmter englischer Genremaler, der zu An- 
fang unsers Jahrhunderts geboren wurde, und besonders durch 
seine Seestücke ausgezeichnet ist. Dieser Künstler wurde auch in 
deutschen Iiunstblättern öffentlich gerühmt; denn seine Gemälde 
sind nicht nur in Hinsicht des Gedankens, sondern auch in der 
Ausführung trefflich. Von seinen Seestücken heisst es, dass der 
Künstler den tausendfaltigen Wechsel, dem das Mecr unterworfen 
ist , die feinsten Nuancen , welche das Spiel des Lichtes auf 
dem bewegten Elemente hervorbringtySchiffe und Matrosen mit- 
sicherem Blick beobachte , und sie mit fester Hand nachzubil- 
den wisse, dass er nicht idealisire, wie Vernet, und dass doch 
seine Darstellungen nicht ohne Poesie seien, weil er einen gross- 
artigen Vorwurf lebendig erfasse und frisch und treu wieder gebe. 
Good spielt nicht mit Licht- und Schatteneffektcn, er braucht keine 
übernatürlichen Einwirkungen, eheimnissvolleLichter, und was 
dergleichen IiunstgriEe mehr sind. Seine Seeleute mit ihren brau- 
nen, dem Wind und Wetter dienenden Gesichtern, treten uns in 
ihrer seemännischen Haltung wie Bekannte entgegen, die man in 
den Häfen EnglancPs hundertmal gesehen. 
Goüdfll, Edward, Iiupferstecher zu London, ein Künstler unserer 
Zelt, der mit Auszeichnung genannt werden muss. Von seiner Hand 
91ml treffliche Blätter in: 
iurners England and Wallis. 
S't_ahlstx_che in dem Werke:  
hews In Italy, Switzerland and the Tyrol, nach Stanfield. 
Thß Ruthor of Waverley in hie study, nach. W. Allen, im Ani- 
VCTSBTy ,  1829.  
The Monmfg, nach W. Linton, daselbst.  
MßhYeYß Blätter für das National-Gallerie-Werk, von Authority 
1825 iT-_herausgegeben. 
Daselbst ist von ihm: Italian Sea-Bort nach C. Lorrain; Lands- 
cape 811d Caßtle nach Cuyp; die Mühle nach C. Lorrain. 
19 "
        

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