Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1740071
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Goltzins , 
Heinrich. 
Goltzius , 
Julias. 
stimmtheit, ob von diesem Meister gefertiget. Durchmesser 
5 Z. 5 L. 
Portrait eines Mannes in Dreiviertel Ansicht, nach rechts gerich- 
tet, mit Schnurr- und Hnebelbart und Krause. Oval, 2Z. 1L-. 
Br. i Z. 11 L. 
Gerhard de Jode, Halbfigur. H. 6 Z. 2 L., Br. 5 Z. 6 Ll 
Das Leichenbegängniss des Prinzen Wilhelm von Oranien, 12 
numerirte Blätter, gut gezeichnet und mit fester Nadel radirt. 
Auf dem ersten Blatte steht: Haec Pumpa funebris spectata fuit 
Batavorum Delphis, tertio die Augusti A0. 1584. Henricus 
Goltzius excudebat. 
Diese Bilder bilden zusammen einen Fries von 15Sch.8Z. 9 L., 
H. 5 Z. 10 L. 
Die späteren Abdrücke haben die Adresse: W. I. exc. 
Das Labyrinth der irrenden Geister, Folge von 22 Blättern, mit 
dem Titel: Den Doolhof van de dwalencle Gheesten etc. Tot 
Amsterdam by Jan Everts Clopgenburgh. H. 4 L, Br. 6Z.10L. 
Nicht alle von diesen Blättern tragen das Monogramm von 
Goltzius; einige sind von Saenredam. Die Folge ist in einer 
trockenen Maniengeätzt und wenn sie der Zeichnung und 
dem Stiche nach dem Goltzius angehören, so sind sie Pro- 
dukte seiner früheren Zeit. 
Ausserdem stachen mehrere andere Künstler nach Goltzius, na- 
mentlich seine Sqhüler. Bartsch P. gr, III. p. 94 E. beschreibt 97 
Blätter, die wohl grüsstentheils unter der Leitung dieses Künstlers 
gefertiget wurden. Dann stachen nach ihm: Nicolaus de Braeu, 
N. Clock, Corn. Drebbel, Simon Frisius, Jak. de Gheyn, Jakob 
und Julius Goltzius, G. Gouvv, Adrian und Jak. Matham, Jan 
Müller, Haf. Sadeler, H. von Sicliem. 
GOlIZIUS, Jan, der Vater des berühmten Heinrich, ein Glasmaler, 
der sich als solcher Achtung erwarb. Seine Lebensverhältnisse 
sind unbekannt, so wie sein Siterbejahr. Heinrich stach sein Bild- 
niss, auf dessen Unterschrift sich ergibt, dass der alte Goltzius 
1578 bereits  Jahr alt war. Es ist dieses eines der ersten Blätter 
des Sohnes, unterschrieben: Johann Gols van Iiaiserswerth seines 
Alters 44 Anno 1578.   
GOlIZIIIS, Jilliüb; Kupferstecher, wahrscheinlich ein Anverwandter 
von Heinrich und ebenfalls Iiupferstecher. Man schreibt ihm fol- 
gende Blätter zu: 
Pallas unter einem Pavillon in Mitte mehrerer Iirieger- H. Golt- 
Im; Im; 1597. Jacqu. Goltz fe. et excud. H. 8 Z- g L, Br. 
5  5  
Ein junger Mann, den eine Alte durch Geld zur Liebe reizen 
will. H. Goltzius Inuent. Jaqnes Goltzius sculp, et 93cm 1-1_ 
  
, Ein junges Weib vertheidigt sich gegen die Liebkosungen eines 
Alten, der ihr Geld bietet, ebenso bezeichnet, und das Gegen. 
stück in gleicher Grösse. Die ersten Abdrücke dieser beiden 
Blätter sind ohne Namen des Jacob Goltzius. 
GOlIZZIIIS, JlJlllUS, Kupferstecher, Zeitgenosse des Heinrich Goltziui 
und des folgenden Conrad, wahrscheinlich Verwandte oder Brüder. 
Man kennt von seiner Hand gestochen: 
Christus in Unterredung mit der Samariterin. Hendericus 601151 
lnuentor. Julius Goltz scultor, anno 1536. H. 9 Z. Ö Im 31'- 
7   L." r 
Der Durchzug durch das rotiie Mleer, qu. fol.
        

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