Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737470
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Gayrnier, 
Clement. 
Garnier , 
ter die Brust reicht, im Auftrage der Regierung gemalt; das lc- 
bensgrosse Bild Napoleons, wie er im Arbeitszimmer am 'l'ische 
mit Lanclcharten steht, und dem Sekretär diktirt, 1303; Epouine 
und Sabinus, ein geriihmtes Bild, wie sein Lcichcnbegänguiss des 
Königs Dngnbert, 1812 für die Sakristei von St. Deuis gemalt; der 
Tod der Euridice; die heil. Jungfrau in der Iiirche der heil. Mag- 
dalena 1827; die Zusammenkunft der Herzogin von Angouleme mit 
ihrem aus Spanien zuriiclikehrenclen Gemahl, für die Stadt Chartres 
gemalt 1827; die Aufnahme der heil. Jungfrau 1830 etc. 
Die Anzahl von Garnieüs Werken ist bedeutend, aber nicht alle 
sind von gleicher künstlerischer Bedeutung. Er hefliss sich nicht 
immer einer grossexl Correktheit der Umrisse und einer genauen 
Motivirung in seinen Compositionen. Sein Colorit ist frisch und 
glänzend und in mehreru Bildern harmonisch, obgleich er im Gan- 
zen sehr viel auf eine glänzende Farbenpracht sah. In der Tech- 
nik zeigt cr grosse Erfahrung, bewegt sich aber fast überall in- 
nerhalb der charakteristischen Grenzen der französischen Schule; 
er ist mehr oder weniger alfektirt in Stellung und Ausdruck. 
Von ihm sind auch die Zeichnungen zur schönen Ausgabe von 
Chateaubriandß Atala. 
Garnier wurde 1816 Mitglied des Instituts und 1828 stand er un- 
ter der Zahl der Bewerber um die erledigte Stelle eines Direktors 
der französischen Akademie in Rum oben an, doch erhielt Ilorace 
Vemet das Direktorat, und Garnier wurde Ritter der Ehrenlegion. 
Zugleich erhielt er eine Pension von 2000 Fr. 
Garnier, Glemßnt; Portraitmaler zu Paris, wo er 1301 geboren 
wurde. Er bildete sich unter der Leitung von Lethiere und Beg- 
nault. 
Garmer, FPEIUQOIS; Iiupferstecher zu Paris, aber von Brest ge- 
bürtig. Dieser Künstler bildete sich unter des berühmten Bervic": 
Leitung, und gegenwärtig zieht er selbst Schüler. Von seinen Ar- 
beiten {ändern wir erwähnt: 
'La vierge aux balances, nach L. da Vinci, 1835, gr, fol. Das 
Gegenstück zu Desnoyers Vierge aux rochers. Kostet iöThlr. 
mit der durdh die Nadel gerissenen Schrift. 
Odillon Barrot, nach Scheffer. 2 Thlr. 
Das Bildniss des Pozzo di Berge, nach Gerarrl. 
Orplieus und Euridice, nach Drolling. 
Bafhel und die Fomarina, nach Picot, beide von 1824. Preis 
 des letztem 6 Thlr. 
Das Portrait Carl X. , nach Gerard , 1827. 
Das Grab Napoleon's auf St. Helena, nach Gerarcl, 2 Fuss breit, 
und 17 Z. hoch. Dieses Blatt ist vortrefflich, eines der besten, 
welches der französische Grabstichel geliefert. 
Garnier, HlPPOlyt LOUIS, Maler und Lithograph zu Paris und 
 geb. daselbst 1802. Er malte Bildnisse in Miniatur, auch Land- 
schaften und architektonische Ansichten. Lithugraphirte Bildnisse 
von seiner Hand sind in Blaisofs Gallerie universelle; auch Land- 
schaften und anderes lithograpliirt er. 
Retgaite de Russie, nach A. Scheffer, qu. imp. fol. 6 Thlr. 
1 gr. 
Güfnler; N'9 Itithographxzu Paris. Wir fanden von ihm erwähnt: 
La ville, la campagne; spielende Kinder, gr. fol.
        

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