Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1739879
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Gogel , 
etc. 
Gois , 
Edme 
Etienne 
Frangois. 
Das Todcsjahr des Künstlers ist unbekannt, doch lebte er noch 
1696; 
Gogel, Johann Martm und Johann Noah, ßunsuiebhnber 
zu Frankfhrt am Main. zeichneten artige Landschaften mit Tusch auf 
Pergamenn, So sagt I-lüsgen und_ noch dazu, dass ein jeder ein 
Landschäftchen mit lustigen Figuren in Merianischem Geschmacke 
geätzt habe. 
  011115111811 Samuel, Pgytraitngalep von Braun' 
schweig, wo er 1745 geboren wurde. Seine Lehrerin war die Hof 
malerin de Gasc, mit welcher er in die Niederlande reiste. Nach 
seiner Rückkehr copirte er einige Gemälde der Gallerie in Salzdah- 
len und in seiner Vaterstadt, begab sich wieder unter die künstle- 
rische Leitung einer Dame, der Frau Therbuscb, und auch bei 
Liescewsliy genoss er Unterricht. Er machte jetzt auch Versuche 
in der Historienmalerei, malte aber besonders Purtraite. 
Dieser Golil war Hauptmann, und dann wurde er Assessor und 
Castelleto  Direktor. 
6018- S. Goia und Goya.  
G018, Etxenne PIGITG Adrian, Bildhauer, geb. zu Paris 1751, 
est. 1825. Nachdem er einige Zeit unter Jeaurafs Leitung gestan- 
äen, kam er zu M. A] Sloodtz und 1759 wurde ihm der grosse 
Preis der Sculptur zu Theil. Hierauf besuchte er Rom und nach 
seiner Rückkehr öffnete ihm 1770 die Statue der Arethea die Pforte 
der Akademie, an welcher er nach sechs Jahren als Professor auf- 
trat. Andere Werke seiner Hand sind: 
Die Statue des Canzlers de Ifhöpital, die im Pallast der Tuil- 
lerien aufgestellt wurde; jene des Präsidenten Mole für einen 
Saal des Instituts; St. Vincenz im Chor von St. Germain- 
PAuxei-rois; die Heilung des Lahmen, Basrelief im Musee der 
Petits-Augustins, und verschiedene andere Statuen und Bas- 
reiiefs. 
Im Jahre 1816 ertheilte ihm der König den Rang eines Acade- 
micien libre.  
G018, Edme Etlenne Frangois, Bildhauer, Sohn und scham- 
des Obigen, wurde 1765 zu Paris geboren. Da sich bei ihm Ta- 
lent und Fleiss paarten, su waren bald die ersten Preise sein Ei- 
genthum, und in der Folge wurden ihm als Anerkennung seiner 
erdienste auch verschiedene Medaillen zu Theil. Im Jahre 1300 
und 1802 erhielt er jene Belohnung, welche man in seinem Va- 
terlande Le maximum des rdcompenses nennt. 1312 {wg e,- seine 
goldene Medaille erster Classe davon. Zu den Hauptwerlum, wel- 
che nach und nach von ihm zu sehen waren, zählt man; Die 
Gruppe der dreiHoi-azier 130g, lebensgrosse, ausdrucksvolle und 
schöngeformte Figuren, und eine Yenusyheicle Werke in den An- 
nales du Musöe gestochen; die Buste des Gustav Adolph in der 
Gallerie derConsulexi; die Reiterstatue Napolemfs 1801; die Bron- 
zestatue der Jeanne d'Arc auf einem Piedestal mit Basrelieis, am 
grossen Platze zu Versailles, beschrieben und abgebildet im zwei- 
ten und dritten Band von Landon's Annales du Musee; die Statue 
des General Desaix im Pallast des Senats 1804; Cephalus nach dem 
Mord der Procris, in natürlicher Grösse; die sieben Fuss hohe Sta- 
tue des Philoktet in Gyps, 1812; Leda und ihre vier Iiinder, schöne 
Marmorgruppe; Psyche, 1817; Latona mit Apollo und Venus in
        

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