Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1739827
G0 etghebuer, 
Franz. 
Goetz, 
Bernhard. 
Gottfried 
259 
"l 
Wätähebeer, 131'395; Architekt und jüngerer Bruder des obigen, 
bildete sich unter der Leitung des berühmten Ruelandt, und 1825 
erhielt er den ersten Preis der Architektur.  Einen zweitengrossen 
Preis gewann er 1825 bei der Ausstellung der Akademie m Gent, 
und so wurde er der würdige Nebenbuhler seines Bruders- 
Güßtklnd , Peter, der Alte genannt, war ein schlechter Landschafts- 
maler und der erste Lehrer des Sammet-Breughel. Er gab sich 
vorzüglich mit dem Gemäldehandel ab, war aber in dieser Hinsicht 
eine wahre Geissel für junge Künstler, indem er ihnen um eine 
elende Summe die Gemälde abnahm. Dieser Geizhals, der 1581 
starb, hatte einen Sohn gleiches Namens, der von seinem Vater 
und Grossvater mütterlicher Seits, dem Anton von Palermo, die eh- 
renvolle Weise lernte, sein Glück auf das Unglück junger Künst- 
ler und auf den Ruin der Kunst in Antwerpen zu gründen. Er 
starb 1625 und hinterliess einen Sohn Anton Goetkind. Dieser 11953 
sich zu Paris nieder und trieb da einen Gernälde- und Iiupferstich- 
handel. Man nannte ihn in dieser Stadt Antoine Bon-Enlant. Im 
Jahre 1631 arbeitete der junge Peter de Jode bei ihm, aber nigt 
lange. Er stach für seinen Verlag den heil. Augustin in Entz - 
kung, dessen Stich Van Dyck seiner fl-ömmelnden Schwester 111- 
eignete. Nach Anton's Tod kaufte Mariette die Platte und mehrere 
andere aus der Hinterlassenschaft desselben. 
GQÜlCRiÜCl-a Peter, jun., s. den vorhergehenden Artikel. 
Goettich, Paul, Iiupferstecher zu Leipzig, der aber nicht sehr be- 
kannt wurde. Er arbeitete in der ersten Hälfte des 17. Jahrhun- 
derts.  
Man hat von diesem Künstler eine Copie von Bär-er's Geburt 
Christi von 1504- Die Nachbildung ist gering mit dem Zei- 
chen Dürefs versehen, aber ohne Jahrzahl. ilnten auf dem 
Rande steht Deus vult omnes homines salvos ficri etc. pauln: 
göttichio. fecit Aug. Wilh. petro Zimmermann excudit A0. 1601. 
Höhe ohne Schrift, die oft fehlt, 7 Z. 2 L., Br. 4 Z. 10 L. 
Gßßtting, Johann P8138? V0", Bildhauer und Historienmaler aus 
Aachen, machte seine ersten liiinstlerversuche in der Bildhauerei 
und erst 1855 wendete er sich auf der Akademie in Düsseldorf der 
lglalerei zu. Im Jahre 1854 sah man auf der Hunstausstellung zu 
erlin ein rosses Ge "ld l h St. Peter auf dem Meere vor- 
stellt, wie är vor Chrilsiliuseinlvrlig Igluthen sinkt, lebensgrosse und 
{innvolle Gestalten, gut in Zeichnung und Farben. Dieses Bild ist 
äggglilcäynskfs Geschichte der neueren deutschen Kunst I. S. 195 
l  e  
111 demselben Jahre brachte er auch eine Veronika mit dem 
Schweisstuche zur Ausstellun ebenfalls ein schönes Bild, wie das 
ilblge, in strengem Ernste Uällil im grossen Kirchenstyl behandelt. 
crgriäähre 1856 malte er den Abschied Mariens von der Leiche 
1. 
Kärfstälgrden sich auch schöne Statuen und Basreliefs von diesem 
Goetnz, Güäääfled Btfrljlhard, Historienmaler u. Kupferstecher, wurde, 
1408 1.11  qlerad m Mähren geboren und zu Brünn vom Frescoma- 
1er Eclfätelü lIl der Kunst unterrichtet, bis er nach Augsburg zu I. G- 
Berglqullßr liam- In dieser Stadt gründete er eine Kunsthand- 
111115. "l Welühe? Yefißhiedene schwarze und in Farben abgednickte 
170
        

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