Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737445
Gnrneray. 
Garnerey ; 
Hippolyte 
Jean 
Baptiste. 
21 
Gameray- S. Garnerey.  
Gamerey, Jean FPÜÜQOÄS; Genre-und Portraitnialer, wurde 1755 
zu Paris geboren. Dieser Iiiinstler ist David's Zeitgenosse und 
Scliuler, er ergrilf aber nicht die reine llistorienmalerei, wie Da- 
vid, sondern gefiel sich besonders in Genre. Seine Gemälde sind 
Znhlreich , und mehrere verzeichnet Gahet iin Dictiunnaire des artistes : 
Bildnisse nach flainiindischer Weise, Darstellungen aus der Ro- 
mantik und der Geschichte des französischen Mittelalters, solche 
aus der modernen Geschichte, Interioreii, architektonische Ansich- 
ten etc. 
Gariierey lebt wahrscheinlich noch in Paris. 
Garnerey, Ambros LOUIS, Marinemaler und Iiupferstecher zu 
Paris, und einer der besten französischen Iiiinstler seines Faches. 
Er erlernte das Zeichnen von seinem Vater Johann Franz , und die 
Malerei ohne alle Anweisung. Man sah von seiner Hand gemalt 
in den Salons eine grosse Anzahl von Mariiieii, die immer mit 
Interessanten Scencn statlirt sind. Mehrere solcher Bilder ver- 
zeichnet Gabet: Ludwig XVIII. und die Herzogin von Angoulemc 
am Bord der Yacht le RoyalSouvei-tiin, die Einschiffung der Herzogin 
VOM Berry am Bord der Syrene, Abreise des Herzogs von Berry 
auf der Fregatte Eurotas, der Fischmarkt in London, Ansieht des 
Hafens und der Stadt von Brest, Seeschlachten, Ansichten und 
Seehäfen, Fischerbescliäftigungeu etc. Im Jahre 1850 sah man seine 
Darstellun der Schlacht von Navarin, die er an Ort und Stelle 
aufnahm. Dieses Bild ist 12 Friss lang und gFuss hoch, iinAuftragc 
der Regierung gemalt. Später nehmt der Künstler auch an der 
Expedition nach Algier Thcil. 
Garnerey hat einige seiner Gemälde in Aqiiatinta gestochen, eine 
Kunst, die er bei Duhucourt erlernte. Man hat von ihm eine 
Sammlung, nnter dem Titel: Vues des Ports et cötes de la France, 
dans Vecean et 1a niediterranee, peintes et gravces par L. Garneray. 
decrites par E. Douy, Paris 1815  32, gr. fol. 15 Lief. jede zul: 
Bl') 2-1 Fr. colorirt. 
_A- L. Garnereyi von Reizen ist ein tüchtiger Marinemaler. Selbst 
vierzehn Jahre Seemann, besitzt er eine so vollkommene lieiiiitniss 
des Seliifies , wie kaum ein anderer Nlaler unserer Zeit. Ihm ist das 
Schilf die Hauptsache, er ist der Vernet der Seeschlacht, heisst es 
im Iiiinstblatt 1836 5- 434, und er verdient es, von der Regierung 
VQPI-ugsiveise zur Darstellung derselben gewählt worden zu seyn, 
wie er denn auch die WaFFentliaten von Aiigustaün Versailles) und 
Navarin verherrlichet hat. Zu bewundern ist dabei die Kunst, mit 
der er in diesem wilden Chaos, wo die streitenden Elemente, Was- 
ÜF und Feuer, sich zum Untergange des Menschen und seines 
CHhnsteiiWerkes vereinigen, stets die Wirkung des Ganzen, in 
"mposition und Haltung durchzuführen versteht.  
Graf seinen vorziiglichsten neuesten Werken gehören ausser der 
Es Tiltnten Schlacht von Augusta: die Rliede von Marseille, der 
cilang an der Herault ein lFGllillClIBS Bild etc. Sorgfältige 
Aushlhrllüg eistie h it B l ll  v "H! dslaresißolorit 
zeichn , g ic e pasose eiam unb, wai es 
eh letzteres Bild besonders aus. 
Galinerey!  Hlppolyte Jean BEtplZiStO , Maler und Kupferstecher 
I" Aquatmtaß lüßgerer Bruder des obigen, wurde 1787 zu Paris 
ißbßrßn und von seinem Vater in der iiunst unterrichtet. Er-malt 
andschaften und in solchen bestehen auch seine Stiche. Man hat 
von seiner Hand eine Sammlung von sechs Aqiiatinta Blätter, Wel-
        

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