Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1739649
G10 erex , 
Glover, 
241 
Glüerex: l; Zeichner, dessen Name auf landschaftlichen Zeichnun- 
gen Steht Näher kennen wir ihn nicht. 
Glßäßwßky. Georg, ein geschickter Iiupferstecher, der inZBöh- 
men lebte. Dlahacz erwähnt von ihm in seinem böhmischen Iiünst- 
ler-Lexicon die fein gestochene Waldgegend, bezeichnet: Georgius 
Glogowsky inv. de]. sc., in 12.   
Glßmy, Jühanfl BEIPUSÜ, Zeichner und KupferstecherydessenLe- 
bensverhiiltnisse wir nicht kennen. Man hat von seiner Hand land- 
schaftliche Zeichnungen mit der Feder und in Aquarell ausgeführt, 
und auch folgende Stiche werden wohl von demselben seyn: 
Saul befragt den Schatten des Samuel, kleines Blatt nach L. de 
Boulogne, oder La Fage. Im ersten Drucke vor der Schrift. 
Die Entführung der Europa, kl- Bl. nach demselben. 
Ein Iiinxd, welches mit demtHunde spielt, kleines geätztes Blatt, 
1'758- 
Der Tod Carl I. von England, kleines Blatt, nach B. Picart. 
Die Statue Ludwig XV., kl. Blatt nach Bouchardon. 
Ein Blatt mit Verzierung und eine Adresse, 2 Bl. 
Glon - Villeneuve. s. Villeneuve. 
Gloner, Samuel, Hupferstecher zu Strassburg, der nach Fiisslyü 
Angabe nach A. Tempesta gestochen hat. 
GIOVZilISChGWSBOY, Cyrlll, Historien- und Portraitmaler, geb. zu Ko- 
rop 1735, gest. zu St. Petersburg 1325- Dieser vorzügliche Künst- 
1er machte seine Studien auf der Akademie zu Iiiew, und 1748 kam 
er nach St. Petersburg, wo er sich anfangs der Musik widmete, die 
er jedoch bald zu Gunsten der Malerei aufgab. Bei der Gründung 
der Akademie der schönen Iiiinste im Jahre 1759 wurde er zum 
Professor an derselben ernannt, 1765 Wurde er unter Catbärinß Il- 
Bibliothekar und Schatzmeister und 1771 erhielt er die Stelle ei- 
nes kaiserlichen Inspektors. 
Seine Gemälde zeichnen sich durch die schöne VVahl der For- 
men und durch reinen Geschmack aus, so wie man ihn in den 
Erzeugnissen seiner Zeitgenossen selten findet. Er war ein sehr 
gebildeter Mann, der mit den gelehrtesten Männern seinerZeit in 
Verbindung stand. Er ist sicher Eine Person mit jenem Gholowat- 
schewskoi, dessen Meusel in den Misc. XI., Fiorillo in den kleinen 
Schriften II. 65 und nach ihnen Fiissly im Suppletnente erwähnen, 
doch ohne nähere Bezeichnung. Auch wirhaben die Angaben unserer 
Vorgänger unter Gholowatschefskoi berührt. Fiissly erwähnt seiner 
auch unter Glowatschewsky, nach dem russischen Hofkalender von 
1304, in welchem erals Hofrath und Bitter, als Inspektor der Schule und 
als Mitglied und Rath der Akademie der liiinste erscheint. Fiissly 
wusste nicht, dass Glovatschevvshoy auch ausiibender Künstler war. 
Glorla? Johann; Architekt zu Padua, der um 1756 auf verschiedene 
Vvelse Ihätig war. In dem bezeichneten Jahre machte er die Zeich. 
11m5 PS1 der Kuppel aß.- dortigen Cathedrale, die Riossetti in seiner 
Descrizione delle Pitture etc. di Padova 1776 p- 127 ausführlich be- 
schreibt. 
GIÜVCT; G's Zeichner und Iiupferstecher, der um 1618 in England 
geboren wurde. Er arbeitete vi'eles fiir Buchhändler, grösstenttieils 
Pßrtraile, dlß 91' mit Freiheit und Geschmack behandelte. Nur mit 
Licht und Sehalleu wusste er nicht immer das richtige Verhältuißi 
Naglefs Künstler-Lege. V, Bd, 16
        

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