Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1739633
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Gloclaenton , 
Albert. 
Gloencr. 
Jesu in Kupfer aus, in 12 Bl. bestehend. Sie sind sehr schön und 
von der grössten Seltenheit. H. 5 Z. 4 L., Ilr. 4 Z. Es existircll 
von diesen Stichen zweierlei Abdrücke; die zweiten sind retouchir! 
oder vielmehr aufgestochen. Sie sind mit dem Monogramm des 
Stechers I. S. bezeichnet. 
Das Jesushind in einem verfallenen Gebäude von Maria und drei 
Engeln angehetet, St. Joseph hält die Leuchte. Rechts des 
Blattes hemmen die drei Könige herbei mit ihren Geschenken. 
H. 5 Z. 5 L., Br. 12 Z.  
Christus am Kreuze; links Maria und die heil. Frauen, rechts 
steht Johannes und in der Nähe noch mehrere Männer. Im 
Grunde bergige Landschaft und Jerusalem. Dieses Blatt un- 
terscheidet sich von jenem der Passion, auch ist es das vollen- 
detste und beträchtlichste des Meisters. H. 10 Z. 1 L., Br. 
6 Z. u L. 
Blätter nach M. Schon gauer. 
Christus mit dem Kreuze am Oelberge. H. 10 Z. 10 L., Br. 
15 Z. 6 L.  
Dieses Blatt gehört ursprünglich dem W. von Ollmütz an. der 
Meister A. G. hat es nur retouchirt und seinen Namen darauf ge- 
esetzt. 
g Gott Vater auf dem Throne mit Globus und Scepter in der Lin- 
lsen und mit der Rechten segnend. H. 6 Z. 5 L., Br. 4 Z. 
5 L. 
Der Tod der heil. Jungfrau, auf dem Bette mit einem Himmel 
dargestellt, von Aposteln umgeben. Vorn beten zwei in einem 
Buche und rechts steht ein grosser Cancklaber. Sehr genau 
cupirt. H. g Z. I; L., Br. Ö Z. 5 L-  
Die fiinf klugen Jungfrauen, Felge von 5 Blättern, jedes mit ei- 
ner bekränzten weiblichen Figur. H. 4 Z. 4 - 5 L., Br. 3Z. 
1 L. 
Die fünf thörichten Jungfrauen, 5 Blätter, jedes mit einer Fi- 
gur in gleicher Grösse mit den obigen. 
Diese Blätter beschreibt Bartsch P. gr. Vl. 54455., und toin. XV. 
I). 55g erwähnt er unter den Blättern der alten anonymen italieni- 
schen Meister eines solchen mit der heiLOIhiIia, das jenes Zeichen 
im Täfelchen trägt, welches Christ auf alten Stichen im Geschmaclte 
der Landschaft des Peter Cock mit Albertus Gluclsenton inventor 
incidebat erklärt. 'lVIalpe legt ihm auch ein Monogramm bei, wel- 
ches ans den Buchstaben A. G. in Cursivschrift besteht; allein er 
hat so wenig Grund als Christ, und die Werke dieser Art gehören 
wahrscheinlich ganz andern Meistern an.  
GIOCIÄCIIIOII, Albert, der jüngere, geschickter Glasmaler zuNiirn- 
berg. In der Derschalfschen Saznmluzlg claselbst befänden sich 
schöne Glasgenuälde mit der Jahrzahl 15115 und einem Monogramm, 
das man jedoch nur muthmasslich dem A. Gloclienlnn Beilegen 
 kann, so wie ein anderes, das ebenfalls aufGlasgeInälden zutreffen 
1st. 
Glockler, J. 
kannt sind. 
G. beiu 
Düflißl, Zeichner, degsen Lebensverhältnisse 
Man legt ihm auf Zexchnxuagen die Initialen 
Gloener! ein flelltäßllßr M816!" 11m 1740, dessen Lebensverhältnisse 
unbekannt smd. _L. Snrrugue stach nach ihm ein Blatt mit einer 
Landschaft, das vxer spielende Mädchen vorstellt.
        

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