Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1739625
trieb einen starken Handel mit ausgemalten Iiupfersticlien und 
Forinscliiiitten, 
GIQCIÄGYIIIOII, V., angeblich Maler und Formschneider, um 1500, wie 
der iVinlslerkt-he Catalog bestimmt. Hier wird einem solchen liiinst- 
ler irrthiiiiilich die Passion zugeeignet, welche auch dem Urs Graf 
und dem Yincenz Geldersmann beigelegt wird. Das Werk erschien 
bei Knoblauch in Strassburg 1507 unter dem Titel: Passion oder 
Leiden Christi, etc. 20 Hi. 
Glßßllenton , Nicolaus, Maler und angeblichauchFormschneiiler, 
nach Doppelmayr der älteste dieses Namens, Georg's_Sohn, der 
1500 starb. Er war ein geschickter Illuniinirer und daher zahlte 
ihm der Churliirst von Mainz tiir ein gemaltes Missale 500 11., für 
jene Zeit iast zu viel. Es sind darin 21; Bilder nach dem Leben 
der Maria und der Passion von Dürer. Am Ende steht der Name 
des Iiiinstlers und die Jahrzahl 1524. Man deutet Monogramme 
auf diesen Iiiinstler, doch ohne hinreichenden Grund, wenn selbe 
nicht ganz erdichtet sind. 
Gloclienton, H. VV-, ein Künstler, dessen Dasein nicht begründet 
werden kann, denn man glaubt nur, dass ihm die Initialen H. W. 
G. angehören könnten. Diese Buchstaben finden sich aufguteii 
Holzschnitten nach V. Solis. Der eine stellt eine Hirschjagd vor, 
der andere den Evangelisten Johannes, wie erin einer Landschaft die 
Apokalypse schreibt. Das erste Blatt ist 5 Z. 7 L. hoch und 3 
Z. breit, das andere misst 7 Z. 1 L. in die Höhe und 15 Z. 6 L. 
in die Breite. .  
Es gibt auch einen Illuminirer H. W. G., der nach A. Dürer 
arbeitete, und sich noch des Goldes bediente. Es könnte hierun- 
ter Wohl ein Mitglied der Familie Glcckenton verstanden werden. 
GIÜClKBIIIZOH, Albert, der ältere, Iiupferstecher, geb. zu Nürnberg 
1452. aber unbekannt ist das Todesjahr. 
Der Meister, welcher sich mit den gothisclien Buchstaben A. G. be- 
zeichnete, galt allgemein, nach Sandrart und einigen andern, als Al- 
brecht Gloclienton. Nur nach dem Erscheinen des vortrefflichen Werkes 
von A. Bartsch: Le peintre graveur (VoLVI. p. 544) wurden über den 
girlilichen Namen dieses Iiiinstlers einige Zweifel erhoben, da 
artsch ihn blos nach Sandrart also benennt, ihn iibrivens als un- 
bekannt auffiilirt. Sandrart in seiner Akademie sagtuganz kurz, 
dass die mit A. G. bezeichneten Blätter von A. Gloclienton sind. 
Dass ein Glied der Glockentonschen Familie mit dem Cfaufnamen 
Albrecht vorhanden war, bestätigte lnsp. Frenzel (S. Kunst- 
blalit 1825. S. 79.) durch einen aufgefundenen Holzschnitt auf wel- 
"heil der Name Albert iGlockenton völliv ausgedrückt ist nach 
Kritiken: Sandrart wahrscheinlich die Blätter-fies Meisters, A. G. 
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und mit Albre k iäinii 1 l-l   i" n h? _-ha . Fell! 
mit den OH Cit diickenton  uminist. "1001.  ezeic net.  Die 
deutschen lägen Initialen bezeichneten Blatter sind von einem alt-- 
früher als Alälsterz Welcher, dem Styl der Zeichnung nach, fast; 
nqarün schun' Du"? arbeitete. Seine Manier hat niit der des 
 .ga"e1'f'lel ähnliches; auch hat er nach diesem Mei- 
ster verschiedene Stuclte cupirt. 
Besonders zeichnen sich vun diesem Meister eine Passionsgeschichte
        

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