Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1739597
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Gledilsch , 
Paul. 
Glcnk, 
Johann. 
gewidmet, dein grosses Blatt. In der Folge unterstützte der Erz- 
herzog Anton diesen Iiiinstler. 
Die übrigen Arbeiten des Paul Gleditsch sind: 
Ein Portrait nach Edelink, als Studium. 
Die Madonna nach Sassoferrato , nach dem in der griill. Fries- 
schen Gallcrie befindlichen Originale. 
Die lieil. Agnes nach Guercino, dem Erzherzoge Anton gewid- 
met.  
Die Mutter Gottes mit einem Buche in der Linken und dem Je- 
snskiilde in der Rechten, nach einem Gemälde dcl Sartrfs in 
der k. k. Hnnstkammer, i? Z. hoch und 11 Z. breit, ebenfalls 
dem Erzherzog Anton gewidmet. 
Die heil. Familie, nach einem llnfaekschen Gemälde in der gräll. 
Lambcrgschen Gallerie, dem Erzherzog Anton, dem Beschützer 
des Iiiinstiers zugceignet, riihmlich erwähnt in der YVieucr- 
Zeitschrift für Iiunst etc. 1323 N0. 3. Zu den: bekannten 
Haaäschen Werke der Belvedere Gallerie ist von der Iland des 
Gleditsch: 
Philemon und Baucis, nach I. Jordaens. 
Die Taufe Christi, nach Guido Reni etc. 1825, ferner stach er: 
Die heil. Magdalena, nach Baroccio 1826 kl. fol. 
Die Madonna nach Carlo Dolce. 
Die Taufe Christi nach G. lieni. Preis 28 fl. 48 kr. 
61611311; l, Iiupllerstecher, dessen Lebensverhältnisse wir nicht ken- 
nen. Er stach das Bildniss der Kaiserin Maria 'l'heresia, 8. 
Glelßh, Eduard; Maler zu Berlin, wenigstens fänden wir seiner 
1826 bei Gelegenheit der Berliner Iiunstaustellung erwähnt. Er 
malte Portraite und Gcnrestiicke. 
Glelssmyller, B305, Maler zu Miinchenum 1457, allein es hatsich 
ausser der Erinnerung an seinen Namen wohl nichts mehr von ihm 
erhalten. Seiner wird bei Oetele script. rer. bav. II. 204 gedacht. 
Glßlzeler; Jühann ÜHSPQF, Landschaftsmaler aus der Schweiz, 
dessen Füssly ohne Zeitangabe erwähnt. Im Refektoriuni der 
Carthause zu Bologna sind (noch  vier Bilder von seiner Hand. 
Glenk, Johann Wllhelm, Architekt, wurcle1?55 geboren. E. wir 
anfangs Bäckergeselle und als solcher durchwanderte er mehrere 
Länder. Nebenbei studierte erMathematik und diese Wissenschaft 
wählte er 1775 ausschliesslich. Die Authngsgriinde der Baukunst 
erlernte er bei seinem 1802 verstorbenen Bruder, dem Hohenlohe- 
[ngeliingischen Baurzithe Johann Georg Glencla, und diesem Künst- 
ler stand er 5 Jahre liiilfreieh zur Seite. Er selbst baute den Ge- 
sundbrunnen zu Hesselbroxm, vollendete den Bau der Stiftskirche 
,zu Hechingen, reparirte die Festung Hohenzollern, legte Brücken 
und Strassen an etc. In der Folge wurde er fürstlich Hohenlohvr 
lngelfingischer Hath und Direktor der fürstlichen Herrschaften in 
Schlesien. Starhwum 1810. 
Glenks JÜhann (IBQTÄ: Architekt, der zu Hall in Schwaben 175i 
geboren wurde. Er widmete sich zu Berlin und Dresden dem SLIP 
diuin der Baukunst und der dahin einschlägigen Wissenschaften 
und schon frühe wurde er Bauinspeklor in seiner Vaterstadt, 111 
welcher Eigenschaft er mehrere bedeutende Reparhtilren vornehm. 
Im Jahre 1783 leitete er auch den innern Bau des ltesitleizzschltzsses 
Oehringen. Dieser Iiünstlei- starb 1802 als I-lohenloheJngelfingl- 
scher Baurath.
        

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