Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1739586
Glaucias. 
Gleditsch , 
Paul. 
235 
Olympia auch die Bildsäule des Philon von Corcyra , mit einem 
Epigrainme des Simunides; und die jenes Thegenes aus Thasus, der 
ilfßllehllhundert Iiam fpreise gewann, und zu Thasos göttliche 
Ehre erlangt hatte. 0T. '25 besiegte er den Euthymns. 
InBezng auf die Statue des Gelo be ing Pausanias einen Irrthum. 
Gele war damals noch nicht liönig, afis. er in Olympia siegte, nur 
Privatmann, aus Gela ebürtig, wie die Inschrift besagt, indem sie 
ihn Geloum nennt. gas Werk scheint also in den drei ersten 
Jahren der 75 Ol. aufgestellt worden zu seyn, da im vierten Gelu 
schon König von Syrakus war. 
Glaupldes 9 Bildhauer, den Plinius unter denjenigen Iiiinstlern nennt, 
tdie Statuen von Athleten, Bewaßneten, Jägern und Opfernden fer- 
igten. 
Glaüßlü, Maler von Corinth, der Lehrer des Athenio. Glaucio 
könnte um Ol. 114 geblüht haben, da Alhenio um Ol. 120 lebte. 
Glaucon, s. Glycon. 
GIHUCUS, Bildhauer aus Argos. der Zeitgenosse des Dionysius, de- 
rcn Lebenszeit durch Smicynthus, einem Anhänger des Tyrannen 
Anaxilaus von Begium bestimmt wird. Letzterer starb Ol. 76 I. 
und dann erscheint Smicynthus als Vormund vonfdessen Kindern. 
Dieser Smicynthus gab Weihgeschenke nach Olympia, welche die 
beiden erwähnten Iiiinstler fertigten; Glaucus die grösseren, näm- 
lich die Göttin der VVaEenruhe, von welcher Iphitus die Krone 
empfängt, dann die Statue der Amphitrite, des Neptun und der 
Vcsta. Sein Lehrer ist unbekannt. 
GlalJCllS, Bildhauer von Lemnos, dessen Andenken uns Stephanus 
Byzantinus erhalten hat. Er fertigte Statuen; doch ist keine na- 
mentlich bekannt. Die Stelle des Stephanus s. Sillig Cat. artif. 
Glau 
 cu_s ein n" 1  
aus Sgmos, däglärtlige Wävirilnehios, oder, nach Stephanus von Byzanz 
Eiäenlüthens kam. Alyattsss ä. vier: iuääst auf die Entdeckung de; 
weihte nach Delphi ein von Glaucus yfle". (a- Ch- 11- 619  565) 
Tnnkgesch"? mit einem C d ge emä-tes kostbares Silbernes 
Werk schien vor allen D xie hßllztellcr vo_n ge dthetemEisen. Diese 
zu "S'il, aber es scheint ISP lschen We'l18ß1whenlsen das würdi stä 
unter denen der Chie Ü" Yß" zwei Künstlern die Rede zu s? 
und von welchem d_ PFIIÄIt semee Erfindung der berühmteste 311, 
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