Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1739474
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Giulio , 
Romano. 
Giuscppini. 
Glüllü 301113110. S. Giulio Pipi, genannt G. Romano. 
Giunta, PISBIIO. S, Pisano. 
Gllltliiil, 111103 AIIIODIO da, {geschickter Formschneider, (lassen 
Lebensverhältnisse unbekannt sind. Man deutet auf diesen liünst- 
1er die Blätter eines WVex-kes "in Foh, welches Felini Sandei 1521 
zuVenediglJei G. Gregori herausgab. Das ähnliche Monogramm zeigt 
sich auch auf einem Holzschnitte, welcher einen Alten vorstellt, 
wie er auf dem Boden sitzend einen Globus misst. Im Grunde ist 
'Landschaft mit Gebäuden und die Buchstaben L. A. sind unten 
links. iDieses Blatt ist einem Werke: Haly de Juilitys. Ixnpensis 
Luee Antony de Giunta Florentini Venetiis impresus Anno Dni 1520. 
L. A. Giunta konnte wenigstens der Zeichner des Blattes seyn. 
Das bezeichnete Monogramm findet man auch auf Blättern eines 
Breviarium, das 1521 zu Venedig gedruckt wurde.  
Auf einigen Blättern sieht man die gothischen Initialen L. A. 
und solche nach unserer lateinischen Schrift, wie auf dem  
wähnten Blatte mit dem Alten. Dann auf einem solchen mit der 
Bekehrung St. Paul's; auf einem andern mit fünf Heiligen, von 
denen der untere ein Bischof. H. 5 Z, 9 L., Br. 2 Z. 8 L. Das 
 Blatt hat eine Einfassung. 
Indessen ist es nicht historisch begründet, dass diese Blätter dem 
L. A. de Giunta angehören, doch wahrscheinlich. 
Giünlalßßßhlß; DQIÜÜYIICÜ; Maler und Iiriegsbaumeister zu Prato. 
wo man sich seiner rühmt. Er Wer N. Prwggik Schüler und ein 
guter Purtraitrnaler, _aber in Ansfuhrung voinwandäemäldeix sq 
langsam, dass man SlCll seiner nicht gerne beflxente. chon Lanzi 
konnte keines seiner Gemälde mit Sicherheit angeben, und er 
lebt daher in Prato nur noch in der Erinnerung an die Stiftung, 
welche er zu Gunsten jüngerer Maler gründete. Er stand im 
Dienste des Don Ferrante Gonzaga, Vicelsönigs von Sicilien, in 
der Eigenschaft eines Malers uncl Architekten uml starb in hohen 
Jahren um 1550- 
Gillllti, Befnafdü, Iiupferstnechcr oder Iinnsthäixdler zu Vcnedig 
 11m 1588, wie Füssly angibt. Unter seinem Namen findet man 
eine Sammlung von Reitermärsclmczi in Q0 Blättern. 
Gillntotardi,  Lanclschaftsmaler in Boni, bei Fiissly auch 
Giunotardi genannt. Er wurde um 1760 geboren und was seine 
Iiunst anbelangt, so gehört er unter die besten römischen Land- 
schaftsmaler seiner Zeit, wie Schlegel in seinem. Schreiben an 
Goethe 1805 behauptet. Seine Gemälde stellen häufig römische 
Ältcrthiinxer in landschaftlicher Umgehung, und andere Ansichten 
dieser Art dar. Er malte auch trelllich in Aquarell und den Blät- 
tern dieser Art wusste er eine eben so wahre, als überraschende 
Wirkung zu verleihen. Man hat von seiner Hand einige Stiichß, 
in welchen er geistreiche Compusitionen vgn Iinqh in Aquarell 
ausfiihrte. Von ihm sind auch die Kupfer zu DodwelVs pclasgi- 
scheu und griechischen Alterthümern. 
Das Tudesjahr dieses noch um 1820 arbeitenden Künstlers ken- 
nen wir nicht, da auch Ticuzzi in seinem neuen Dizzionziario da- 
von schweigt. 
GILISCPPIÜI; Histurien- und Genremalcr zu Venedig, em junger
        

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